Deutsches Rotes Kreuz bildet Jugendliche in Erster Hilfe aus

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Oberhausen hat rund 120 Schüler der Gesamtschule Weierheide in Erster Hilfe ausgebildet.

Die Jugendlichen sollten an zwei Projekttagen lernen, wie sie in Notfallsituationen handeln können. Der Oberhausener Wohlfahrtsverband und die Gesamtschule Weierheide ziehen ein positives Fazit: Alle Schüler hätten mit großem Interesse und höchster Aufmerksamkeit an den Unterrichtsstunden teilgenommen. Kein Wunder: Die Projekttage haben einen positiven Nebeneffekt für die 16- bis 17-Jährigen. Denn der Kurs kann sogar für den Mofa- oder Autoführerschein sowie für die Ausbildung zum Sporttrainer genutzt werden.

Schüler der elften Jahrgangsstufe sind mit dem zweitägigen Projekt angesprochen worden. Sie haben in den Unterrichtsstunden gelernt, was sie zu tun haben, wenn sie eine bewusstlose Person auffinden und wie sie eine Gefahrenstelle absichern. Die Schüler haben die stabile Seitenlage eingeübt, erfahren, wie sie bedrohliche Blutungen erkennen und was bei Krampf- oder Schlaganfällen zu beachten ist.

„Die Erste Hilfe kann bei Notfällen im Haushalt, in der Freizeit, im Straßenverkehr und auch im Schulalltag Leben retten und ist enorm wichtig“, sagt Martin Götzke, Leiter der Aktiven Dienste beim DRK-. „Ich freue mich deshalb sehr, dass so viele Jugendliche sich zum Ersthelfer ausbilden lassen wollen.“

Sechs DRK-Ausbilder waren an den beiden Projekttagen im Einsatz, um die Jugendlichen auf den Ernstfall vorzubereiten. Schulsanitäter haben die Ausbilder unterstützt und bei praktischen Maßnahmen Hilfestellungen geleistet. Sie hatten somit auch die Chance, das eigene Wissen noch einmal aufzufrischen.