Der Weg zum Erfolg

Rasbach studierte von 1977 bis 1981 Architektur in Essen und fing nach seinem Abschluss im „Architekturbüro Sievers“ an zu arbeiten. Noch als Student hatte er dem Büro einen Auftrag für ein Bankengebäude verschafft, indem einen Wettbewerb gewann. 1987 wurde er Partner von Sievers, bevor sich 1995 die Wege trennten und sich Rasbach selbstständig machte.

In den 1980ern reiste der Architekt immer wieder in die Vereinigten Staaten, die Deutschland in Sachen Zoo-Architektur weit voraus waren. „Ich habe viel mit den Augen gestohlen“, sagt Rasbach über seine Inspirations-Suche in Übersee, bei denen seine Kamera steter Begleiter war. Noch heute seien die USA, aber auch die Schweiz und Holland das Non­plus­ul­t­ra.

Der„Türöffner“ für seinen heutigen Erfolg bot sich Rasbach 1992. Er bekam den Zuschlag das Koala-Haus im Duisburger Zoo zu entwerfen. Bis dahin hatte er „normale“ Architektur betrieben. Büro- und Gewerbebauten entworfen.

Auch heute plant das Büro „Rasbach Architekten“ noch in diesem Bereich. Das letzte Projekt war das Ärztezentrum in Sterkrade. Das Kerngeschäft sind aber die Tierparks. „Ich glaube mein Wettbewerbsvorteil sind meine zoologischen Kenntnisse“, sagt er. So macht Rasbach auch Vorschläge, welche Tiere man zusammenlegen könnte.