Der Schulstandort Erikastraße

Sie sind schon dabei, Kisten zu packen, mit Akten und Zeugniskopien, die im Stadtarchiv aufbewahrt werden. Manches sei auch fürs Schulmuseum bestimmt, erzählt Konrektor Norbert Becker.

Der fast 62-Jährige arbeitet seit 1979 an der Schule und hat, als Rektor Hans Brand vor zwei Jahren in Pension ging, kommissarisch die Schulleitung übernommen. Hans Brand war seit 1988 Rektor, zum 100. Geburtstag der Schule im Oktober 1994 hatte er eine Chronik zusammengetragen.

Aus der geht hervor, dass das Gebäude an der Erikastraße am 15. Oktober 1894 als Osterfelderheideschule seiner Bestimmung übergeben wurde. 1943 musste die katholische Volksschule Eisenheim in der Osterfelderheideschule Quartier nehmen, weil ihr eigenes Gebäude an der ehemaligen Weststraße wegen eines Bombentreffers zerstört war. 1967 wurden beide Systeme unter dem Dach „Katholische Volksschule Osterfelder Heide“ zusammengefasst, 1968/69 wurde daraus eine Hauptschule und eine Grundschule, letztere zog zur Kapellenstraße, die Schule an der Erikastraße hieß fortan „Hauptschule Eisenheim“.

Was halten Sie vom Aus für die Hauptschule in Oberhausen? Schreiben Sie uns: redaktion.oberhausen@waz.de