Der Lohn für harte Arbeit
03.04.2009 | 16:54 Uhr 2009-04-03T16:54:00+0200
Technik, Informatik, Computerspiele – für solche Sachen interessieren sich nur Jungen. Das ist ein verbreitetes Vorurteil. Der Wahlpflichtkurs-Gesellschaftslehre/Informatik der Jahrgangsstufe zehn des Elsa-Brändström-Gymnsiums beweist das Gegenteil
Hier sind die weiblichen Teilnehmer (13) im Vergleich zu den männlichen (zehn) leicht in der Überzahl. In dem Kurs von Marco Fileccia sind Mädchen und Jungen gleichermaßen an der Informatik interessiert. Während der Unterrichtsreihe zum Thema „Computerspiele” stieß Marco Fileccia auf die Ausschreibung des Wettbewerbs um den „Deutschen Computerspielpreis”. Sein Vorschlag, daran teilzunehmen, fand sofort Gefallen in der Klasse. Acht Wochen intensivster Arbeit folgten. Selbst ein freies Wochenende wurde diesem Projekt geopfert.
Sie nutzten jede freie Minute, um ein Konzept für ein Computerspiel zu erstellen. Dabei war ihnen wichtig, dass das Spiel einen hohen Lerneffekt besitzt. Die Entscheidung fiel deshalb auf das Thema „Sicherheit im Internet”. Gerade für jüngere Kinder, die erst beginnen, mit dem Computer und vor allem dem Internet zu arbeiten, steckt Letzteres für sie voller Risiken.
Ihr Spiel sollte sich deshalb an Neun- bis Elfjährige richten und diesen helfen, sich im Netz besser zurechtzufinden und Gefahren frühzeitig zu erkennen.
Nach harter Arbeit ist schließlich das Konzept zum Spiel „Monkeys World Wide Jungle – Abenteuer im Dschungel Internet” entstanden. Dieses gefiel der Jury des „Deutschen Computerspielpreises” so gut, dass es sich gegen die anderen Bewerber durchsetzte und den ersten Platz in der Kategorie „Bestes Schülerkonzept” erhielt.
Darüber ist neben den Gewinnern besonders die Schuldirektorin Dr. Erika Risse erfreut: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Schüler.”

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