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Der Fragebogen von Bärbel Höhn (Grüne)

23.09.2009 | 17:37 Uhr
Der Fragebogen von Bärbel Höhn (Grüne)

Bärbel Höhn, geboren am 4. Mai 1952, wohnhaft in Oberhausen, kandidiert für die Grünen.

1) Schwerpunkt Privates:

Familienstand, Kinder:

  • zwei Kinder, zwei Schwiegerkinder, zwei Enkel

Ausbildung, Beruf:

  • Dipl. Mathematikerin; Staatsministerin a.D., MdB

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

  • Mit meinen beiden Enkelkindern Nico und Lenja spielen, etwas unternehmen, ihnen etwas vorlesen.

Wo gehen Sie am liebsten essen?

  • Weil ich so viel auf Achse bin, esse ich am liebsten mit meinem Mann zu Hause. Wir freuen uns wenn wir uns für ein gemeinsames Frühstück mal richtig viel Zeit nehmen können.

Und was essen Sie am liebsten?

  • Gemüsepfanne: ist vielfältig, schnell zuzubereiten und gesund

Welche Hobbys haben Sie?

  • Fotografieren, Schwimmen, Fahrradfahren und Lesen

Welchem Sportverein drücken Sie die Daumen?

  • Der Deutschen Frauenfußballnationalmannschaft

Welches Buch lesen Sie gerade?

  • "Ich bin dann mal weg" - Harpe Kerkelings schlämmerfreie Beschreibung seiner Reise auf dem Jakobsweg.

Welche Musik hören sie am liebsten?

  • Mozart

Ihr liebstes Urlaubsziel ist:

  • Schleswig-Holstein

Was bedeutet Glück für Sie?

  • Meine Familie

Was macht Ihnen Angst?

  • Der Klimawandel und dass wir viel zu wenig dagegen tun.

Wann und wofür haben Sie sich das letzte Mal geschämt?

  • Ich habe für die Grünen an der Sitzung des Vermittlungssauschuss teilgenommen, als sich Bund und Länder nicht einigen konnten, wer die 12,5 Mio. Euro für die Kompensation der Schulobstförderung zahlen sollte. Mehrere 100 Mrd. Euro waren für die Banken innerhalb einiger Stunden zusammen zu bekommen, für die Gesundheit unsere Kinder wollte keiner die 12,5 Mio. Euro bezahlen. Da habe ich mich für die Politik in Deutschland geschämt.

Worüber können Sie lachen?

  • Ich lache gerne und freue mich mit den Menschen, weil ich finde, eine Sache positiv anzugehen, ist schon die halbe Miete. Ansonsten lache ich gerne über die Späße meiner Enkelkinder.

Glauben Sie an Gott? Wenn ja: warum? Wenn nein: woran glauben Sie dann?

  • Als Naturwissenschaftlerin bin ich nicht sicher, ob es Gott gibt, aber ich glaube an die christlichen Werte: die Bewahrung der Schöpfung, den Erhalt der Natur, eine Verantwortung zu solidarischem Handeln gegenüber Schwachen und die Notwendigkeit den Frieden zu bewahren.

Haben Sie ein Lebensmotto? Wenn ja: welches?

  • Charly Chaplin: Ein Tag, an dem Du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag.

Wenn Sie noch einmal 20 wären, dann würden Sie...

  • ...das Meiste genauso machen, wie ich es gemacht habe.

Ihre Stärken sind...

  • Power, Bodenständigkeit und Realismus.

Ihre Schwächen sind:

  • Ich bin zu oft zu ungeduldig.

Ihr Lieblingsplatz in Oberhausen ist:

  • der Gasometer.

----------------------------------------

2) Schwerpunkt Politisches:

Politische Karriere/Werdegang:

  • Ich habe mich Anfang der 80ger Jahre in einer Bürgerinitiative für bessere Bedingungen im Kindergarten engagiert, bin darüber 1985 in den Oberhausener Rat und zu den Grünen gekommen. Dann habe ich mit einer Bürgerinitiative die geplante Giftmüllverbrennung in Lirich verhindert, bin 1990 für die Grünen in den Landtag gewählt worden und war von 1990 bis 1995 Fraktionsvorsitzende der Grünen. Von 1995-2005 war ich Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft von Nordrhein-Westfalen. In dieser Zeit habe ich mich für Verbraucherrechte, eine neue Landwirtschaftspolitik und erneuerbare Energien eingesetzt. Seit 2005 bin ich im Bundestag und dort ist Klimaschutz mein Schwerpunkt.

Welche Ämter bzw. Ehrenämter bekleiden Sie?

  • Ich bin stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, zuständig für Umwelt und Energie, Verkehr, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

In welchen Vereinen sind sie Mitglied?

  • Ich bin Mitglied bei verdi und in einem Hilfsverein für Uganda, den ich nach einem Aufenthalt dort mitgegründet habe. Außerdem passives Mitglied in der Hochschulgesellschaft und dem ambulanten Hospiz.

Wieviele Stunden pro Woche werden Sie als MdB arbeiten?

  • Wie bisher 70 bis 80 Stunden, je nachdem was ansteht.

Werden Sie nebenbei noch andere Tätigkeiten ausüben?

  • Nein, Bundestagsabgeordnete ist ein Vollzeit-Job.

Wie viele Stunden wollen Sie pro Woche Ihrer Familie widmen?

  • So viel wie möglich.

Mit welchem der anderen vier Kandidaten würden Sie gern essen gehen?

  • Mit Mike Groschek, mit dem mich 25 Jahre politische Arbeit verbinden. Am liebsten aber mit meinem Mann.

Können Sie Kritik vertragen?

  • Ja, wer austeilt muss auch einstecken können. Konstruktive Kritik ist sogar sehr hilfreich.

Welche politischen Tugenden haben Sie?

  • Hartnäckigkeit und Gradlinigkeit.

Haben Sie eine Vision? Wenn ja: welche?

  • Eine gesunde Umwelt, 100% Erneuerbare Energien und keine Armut mehr, in Deutschland, Europa und weltweit.

Welche Projekte würden Sie fördern, wenn Sie zwei Millionen Euro für Oberhausen frei vergeben könnten?

  • Einen Klimatisch mit Sparkasse, Handwerk und Stadtverwaltung, um private Investitionen zu aktivieren und Arbeitsplätze nach Oberhausen zu holen. Das andere Geld würde ich in Kinder- und Jugendarbeit stecken.

Und mit 100 Millionen für NRW würden Sie...

  • ...die Förderung von Erneuerbaren Energien ausbauen, die energetische Gebäudesanierung vorantreiben und mehr Geld in Bildung und Kinderbetreuung investieren.

Wie stehen sie zum Solidarpakt?

  • Wir Grüne wollen den Soli umwidmen und einen Teil des Geldes in die Bildung stecken. So investieren wir in die Zukunft der Kinder in ganz Deutschland, nicht nur in Steine und Beton in den neuen Ländern.

Was wollen Sie tun, um Oberhausen in ein schuldenfreies Zeitalter zu führen?

  • Mehr Arbeitsplätze nach Oberhausen holen, mehr Hilfe von Bund und Land einfordern, mehr private und öffentliche Investitionsmittel nach Oberhausen holen.

Welche Schlagzeile würden Sie am liebsten über sich lesen?

  • Sie hat ihre Arbeit gut gemacht.

Wer wird Bundeskanzler?

  • Ich bin für Steinmeier, aber die Frage wird überschätzt. Wichtiger ist: Bekommen wir eine sozialere und ökologischere Politik? Dafür braucht es starke Grüne.

Nennen Sie die drei wichtigsten Themen für Oberhausen.

  • Arbeitsplätze schaffen, Kinder und Jugendliche fördern, Schulden abbauen

Bitte ergänzen Sie folgende Sätze (max. 160 Zeichen):

  • Ich mag an OB ...die zupackenden Menschen..
  • Ich mag an OB nicht, ...dass die verantwortlichen Politiker zu sehr der Vergangenheit verhaftet sind und deshalb die Chancen der Zukunft verpassen..
  • Bitte wählen Sie mich, weil... ich mit aller Kraft für Sie und für eine gesunde Umwelt kämpfe, für neue Jobs im Klimaschutz, gegen Gentechnik und für den Schutz der Verbraucher vor der Willkür von Banken und Energiekonzernen. Außerdem für einen Mindestlohn und eine Kindergrundsicherung gegen Armut.
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Kommentare
25.09.2009
14:12
Der Fragebogen von Bärbel Höhn (Grüne)
von Zitronensorbet | #3

Frau Höhn ist eine der wenigen Grünen, die genügenden Sachverstand bestizt und gegen das Zugangserschwerungsgesetz – ZugErschwG gestimmt hat.

Allein dafür hat sie sich Respekt verdient!

Leider sahen und sehen viele ihrer Parteikollegen das anders, treten die Demokratieweiterhin mit Füßen und sind somit als Partei unwählbar.

Ein ganz besonders Ahnungsloser ist der Fraktionsvorsitzende Matthias Güldner, der auch noch die Frechheit besitzt, Unterzeichner einer Petition zu verunglimpfen (siehe Link http://www.shortnews.de/start.cfm?id=778403)

25.09.2009
12:29
Der Fragebogen von Bärbel Höhn (Grüne)
von Samoth 1961 | #2

Schätze Grün wird der große Gewinner weil viele
SPD und CDU nicht wählen möchten.

Thomas, Hauptschule 78

24.09.2009
07:10
Der Fragebogen von Bärbel Höhn (Grüne)
von diplingsoddemann | #1

Bärbel Höhn ist unglaubwürdig. Bärbel Höhn hat nur zwei Ziele: Macht und Pfründe, egal mit wem. Noch vor kurzem hat sie für schwarz-grün in NRW geworben, jetzt macht sie in rot-rot-grün. Als NRW Umweltministerin genehmigte sie den Braunkohletagebau Garzweiler II und war für den Steinkohlebergbau Walsum. Jetzt kämpft sie gegen moderne, umweltfreundlichere Kohlekraftwerke, bei deren Inbetriebnahme alte Dreckschleudern abgeschaltet werden. Rotaviren im Trinkwasser bei 20% der Proben aus der Region Aachen waren ihr egal. 10 Jahre ließ sich die Frontfrau im Fond eines Audi A 8 chauffieren und fordert jetzt umweltfreundliche Fahrzeuge für den Fahrdienst des Deutschen Bundestags und der Bundesregierung. Wer glaubt Bärbel Höhn noch irgendetwas? Von dieser Frau werden wir doch nur verhöhnt! Ihr Motto: Verhöhnen und spalten!

Bärbel Höhn -
es wär so schön
sie gehn
zu sehn …

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren?pageUrlChanged=Trinkwasser-Viren

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