Day of Song: Alternativen sind in Oberhausen denkbar

Sing - Day of Song 2014 am Centro in Oberhausen.
Sing - Day of Song 2014 am Centro in Oberhausen.
Foto: Ulla Emig/WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach dem Ende des ruhrgebietsweiten "Day of Song" könnte vor Ort weitergesungen werden. Dezernent Tsalastras will Gespräche mit dem Kulturbüro führen.

Oberhausen.. Schon nach drei Veranstaltungen ist wieder Schluss: Der „Day of Song“ wird nach den Veranstaltungen in den Jahren 2010, 2012 und 2014 in 60 Städten des Ruhrgebiets nicht weiter fortgeführt.

Grund dafür ist nach den Angaben der in Sachen Organisation bisher federführenden Ruhr Tourismus GmbH (RTG) eine „mangelnde touristische Zugkraft“ der Veranstaltung. Auch für Oberhausen, wo sich in den vergangenen Jahren immer wieder viele Chöre an den öffentlichen Gesangseinlagen beteiligt hatten, bedeutet das zunächst das Aus für die Idee vom öffentlich-gemeinschaftlichen Singen.

Tsalastras: "Tolle Aktion"

Hoffnung für Interessierte, trotz der Entscheidung nicht auf die öffentlichen Mitmachkonzerte verzichten zu müssen, gibt es indes noch, denn bei der Stadt möchte man sich nach Möglichkeit nicht komplett von der liebgewonnenen Idee verabschieden: „Der überregionale Aspekt wird wohl wegfallen“, so Kulturdezernent Apostolos Tsalastras, der ergänzt: „Aber das bedeutet ja nicht, dass wir nicht auch eigene Veranstaltungen machen können.“

Immerhin, so Tsalastras, gebe es genügend Anreize, „eine ähnliche Veranstaltung, zumindest für Oberhausen alleine, weiter anzubieten“. Auch er selbst habe die bisherigen Veranstaltungen „als tolle Aktionen“ empfunden. „Möglicherweise kann man das Konzept in bereits bestehende Veranstaltungen übertragen“, präsentierte er auch einen ersten Vorschlag. Was genau in Sachen Day of Song-Ersatz unternommen werden soll, wird sich wohl erst nach der Urlaubszeit klären lassen: „Sobald das Kulturbüro wieder komplett besetzt ist, wird es auf jeden Fall Gespräche geben“, verspricht der Dezernent.