„Daran verdient die OGM kein Geld“

Das Bündnis Oberhausener Bürger (BOB) hat der Stadt schon mehrfach vorgeworfen, zu wenig zu tun, um Flüchtlinge dezentral und besser eingliederbar in Privatwohnungen unterzubringen. Doch die Rathaus-Spitze versichert, dass es nicht genug leere und bezahlbare Wohnungen bereitwilliger Eigentümer gebe. Die kolportierten Zahlen von 4600 oder 7000 freien Wohnungen entbehrten jeder Grundlage.

Zudem hat BOB behauptet, dass die Stadttochter OGM mit den Containerbauten Geld verdienen würde und daher kein Interesse habe, Wohnungen zu vermitteln. Hier versichert Kämmerer Tsalastras: „Für ihre Arbeit bekommt die OGM zwar eine prozentuale Pauschale, aber sie verdient daran nichts.“