Citymanager für jeden Stadtteil

Das CityO-Management, das sich vor allem um die Innenstadt kümmert und derzeit bei der TMO angegliedert ist, soll nicht mehr Teil der neuen Gesellschaft WTO sein. Die SPD schlägt vor, für die drei Stadtzentren Alt-Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld eigene Citymanager zu installieren, die dann direkt in der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters angegliedert werden. So könnten verschiedene Bereiche wie Bildung, Jugend, Sport oder Kultur besser miteinander verzahnt werden, so der SPD-Vorschlag.

Die Stelle des Citymanagers Alt-Oberhausen, derzeit mit Franz-Josef Muckel besetzt, der demnächst in den Ruhestand geht, ist bereits ausgeschrieben (siehe auch die Samstagausgabe der NRZ). Die Bewerbunsgfrist endet am 15. Juni.

Die WTO soll sich nach jetzigem Stand aus der Personalstärke von WFO und TMO zusammensetzen, eine Verkleinerung oder Vergrößerung der Mannschaften sei zum jetzigen Stand nicht geplant, so die SPD.

Die ENO, die Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen, soll wie bislang bestehen bleiben. Sie fungiert unter anderem als Auftraggeber für die neue Gesellschaft WTO. An der ENO sind rund 60 Unternehmen, darunter auch die Stadtsparkasse wie auch die Stadt, beteiligt.