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Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein

31.05.2010 | 17:43 Uhr
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein

Oberhausen.Mit 85 Millionen Euro soll auf dem Stahlwerksgelände unter anderem eine Skihalle hochgezogen werden, die Centro-Erweiterung lässt bisher aber weiter auf sich warten. Nun heißt es aus der Führungsetage: Bis 2012 ist alles fertig.

Gibt es für finnische Investoren eigentlich keine Kreditklemme?, fragte die NRZ Centro-Geschäftsführer Frank Pöstges, der in der Vergangenheit immer wieder auf die schwierige Situation wegen der Bankenkrise hingewiesen hatte und noch zum Jahreswechsel mit dem Oberbürgermeister aneinandergeraten war. Doch auch in der Neuen Mitte scheint sich was zu tun, und vielleicht erleben die Oberhausener bald die späte Genugtuung des Klaus Wehling.

Oberbügermeister hatte Druck gemacht

Wir erinnern uns: „Noch in 2010 werden sich die Kräne drehen“, hatte der OB beim Jahresempfang behauptet, damit die verärgerten Centro-Macher unter Druck gesetzt und für einen handfesten Dauerstreit gesorgt. „Vielleicht behält Herr Wehling jetzt sogar Recht“, hieß es gestern überraschend aus der Führungsetage des Einkaufstempels.

Ansonsten falle der Startschuss im ersten Quartal des kommenden Jahres, meinte Pöstges. Wie berichtet, soll das Centro um insgesamt 20 000 Quadratmeter erweitert werden. Das Investitionsvolumen beträgt nach eigenen Angaben etwa 100 Millionen Euro, einschließlich der 25 Millionen, die bereits in Infrastruktur und die Kaufhof-Erweiterung geflossen sind. Anker-Mieter soll der Textilriese P & C werden.

SSo soll die geplante Skihalle am Centro in Oberhausen aussehen.

„Wir verhandeln hart und gut“

Bis Ende 2012 seien die Baumaßnahmen abgeschlossen. Laut Pöstges sind die Ausschreibungen bereits erstellt, auch daran könne man erkennen, dass es zügig voran gehe. Den Vertrag mit P & C habe man schon lange abgeschlossen, er gelte natürlich immer noch.

Auf den Hinweis, die Skandinavier hätten die Finanzierung ihres Projektes trotz aller Krisen offenbar schnell sowie problem- und geräuschlos über die Bühne gebracht, antwortete Pöstges: „Das kann gut sein. Ich glaube aber, dass auch wir das zu vernünftigen Konditionen hinkriegen. Wir verhandeln hart und gut. Ich bin frohen Mutes, dass wir in den nächsten drei, vier Monaten alles gelöst haben.“

Betreiber erwarten 1,4 Millionen Besucher

15 Jahre Centro Oberhausen

Mit Grand Alpin-Chef Joachim Herden will sich der Centro-Geschäftsführer übrigens „in den nächsten 14 Tagen“ treffen. Man werde die Unternehmen gegenseitig vorstellen und auch darüber sprechen, wie man sich helfen könne. Der Standortvorteil von Centro und Skihalle sei augenscheinlich, so Pöstges, deshalb glaube er auch, dass das Wintersportprojekt erfolgreich sein werde. „Wenn nicht eine Million, so sollten doch mindestens ein paar Hunderttausend unserer 23 Millionen Besucher pro Jahr den Weg auf das alte Stahlwerksgelände finden“, glaubt Pöstges, der schmunzelnd anmerkt: „Eigentlich müssten wir also beteiligt werden.“ Die Betreiber von Grand Alpin kalkulieren mit 1,4 Millionen Besuchern.

Hannes Fritsche

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Kommentare
06.06.2010
14:23
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von OGMauschel | #27

@ #23 und # 24

warum machen Sie sich eigentlich die Mühe im gleich unter 2 verschiedenen Namen zu schreiben ?

Zum Thema:

Hat jemand von 1 - Fam. - Häuser geschrieben ? - Achso ja, Sie waren es - ich nicht - aber offensichtlich geht ihre Vorstellungskraft und ihr Sachverstand nicht über ein Einfamilien-Haus hinaus !

Vermutlich würde man hier vor derart dummen Kommentaren schon geschützt, wenn die Stadt zur Haushaltskonsoldierung, die Gleitzeit abschaffen würde. Dann würden Sie nicht mehr um kurz vor 7.00 Uhr auf Kosten des Steuerzahlers Ihren Mist hier verbreiten.

04.06.2010
06:51
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von Landeanflug | #26

In Essen schließen Schwimmbäder ersatzlos, Kindergärten, die Innenstadt verfällt, Kultureinrichtungen, wie etwa das Musical, die Weststadthalle, Zeche Carl schließen oder sind insolvent, derzeit fährt sogar der RWE gegen die Wand - sorry, Sie können jede Stadt als Beispiel nehmen, nur nicht Essen. Die Stadt ist die größte Lachnummer im Revier.

04.06.2010
06:46
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von gdjhdgjdgjrzkr | #25

@22
Ich habe vom Essener Süden bislang nichts gehört. Ist dieser auch so bekannt, wie das Centro? Wurdenhier auch Tausende Arbeitsplätze geschaffen? Fahrenhier auch über 20 Millionen Besucher pro Jahr hin? Oberhausen benötigt derzeit keine neue Wohnbebauung, sondern Arbeitsplätze. Arbeitslose können sich keine Einfamilienhäuser leisten.

02.06.2010
14:21
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von OGMauschel | #24

@#20

Sie scheinen aber ein ganz ausgeschlafener Sozi zu sein - nur mit leichten Wissens- oder Informationslücken !

Eine Bedingung für die Genehmigung des B-Plan Centro, war seinerzeit der Bau von
600 Wohnungen auf dem ehemaligen Gelände des Zement-Werkes !

Zu diesem Zweck wurde ein Investoren-Wettbewerb ausgeschrieben, einer der Wenigen die sich hieran beteiligten, waren die Firma Kesting ( Hausbau und Betonfertigteile) sowie die Firma Bastek & Warhusen !

Noch während des Verfahrens, kam ein Investor für eine Fertighausausstellung ins Spiel
und als Ersatz wurden 300 Wohnungen an der Kamp-Str. von der Firma Bastek&Warhusen
gebaut. Dieser a-soziale Wohnungsbau wäre noch einmal ein Thema für sich !

Erst mit dieser Bebauung wurde der Weg frei, für die Änderung des Bebauungsplanes für eine Fertighausausstellung, die bekanntlich nie realisiert wurde. Trotz hinreichend unbestimmter
Zusagen des Investors und ohne Sicherheiten, hat damals die städtische O-Baufö Gesellschaft
Millionen für die Baureifmachung und Erschließung des Geländes investiert, mit der Folge das der Totalverlust drohte, als der Investor in Insolvenz ging weil es keine städtische Forderung war und somit im Verfahren nicht vorrangig ist !

Am Ende wurde den Oberhausener Bürgern erklärt welch tolles Geschäft doch die OGM gemacht hatte, als sie das Grundstück im Zwangsversteigerungsverfahren angeblich günstig erwarb.

Hier spielte es dann auch keine Rolle, dass sich der Baudezernent der Stadt dazu hergab, anderen Bietern als der OGM mit unverhohlenen Drohungen über das Baurecht, dass Interesse am Verfahren zu vermiesen.

Nur damit das OGM das Grundstück zum 5/10tel Gebot schießen konnte und einen Teil des von der O-Baufö., an jeder politischen Kontrolle vorbei investierte Geldes, aus der Differenz zum tatsächlichen Wert des Grundstückes, retten konnte. Es blieb aber ein Verlustgeschäft, wurde jedoch von keinem bemerkt, weil die O-Baufö ja mit der OGM verschmolzen wurde !

Im Übrigen ist ein derartiger Eingriff in das Zwangsversteigerungsverfahren, ein glatter Rechtsbruch, denn das Zwangsversteigerungs-verfahren dient nicht nur dazu den Gläubiger zu
befriedigen, sondern auch dazu die Restschuld des Schuldners zu minimieren !!!!!!!!

Ach bevor ich es vergesse – immer beteiligt an den krummen Touren war Hardy S. mal bei O.-2000 plus und mal bei der OGM !

Ein letzter Satz zu Ihren, aus was für Gründen auch immer, dummen Thesen. Auch auf dem Gelände des Stahlwerkes, stand bei der Planung O-Vision, der Gedanke Wohnen und Arbeiten
im Vordergrund !

In der Essener Süd-Stadt dürfen Sie sich gerne anschauen wie ein hervorragender Stadtplaner und ehemaliger Oberhausener Planungs-Dezernent, so etwas umsetzt !

Also – wo sind die Visionen für Oberhausen – wo bleibt Oberhausener Stadtentwicklung und Stadtplanung ?

01.06.2010
23:19
Blockierter Kommentar.
von Landeanflug | #23

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

01.06.2010
23:19
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von Landeanflug | #22

@19
Schauen Sie einfach nach Frankfurt zum Flughafen, der enorme Probleme hat, sich aufgrund der Anwohner zu erweitern. Schauen Sie nach Brühl, wo ein Freizeitpark ebenfalls enorme Probleme mit Anwohnern hat. Und Sie möchten, dass in der Neuen Mitte Wohnhäuser entstehen? Und darüber hinaus - wer will hier wohnen? Wer will auf einer 4-spurigen Straße leben? Da können ja gleich noch die Grünflächen auf Autobahnkreuzen mit Häusern bebaut werden. Sorry, aber Ihre Meinung ist lächerlich.

01.06.2010
23:08
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von dgjdxdjdfkjf | #21

@19
Sie begreifen nichts. Bei dem Gelände handelt es sich um ein Gewerbegrundstück und kein Wohnviertel. Der Flächennutzungsplan lässt eine Wohnbebauung gar nicht zu. Dies hat den Grund, dass man nicht Gefahr laufen möchte, die Gewerbebetriebe einzuschränken (etwa durch Lärmbelästigung). Ein- oder Mehrfamilienhäuser neben Skihalle, Spaßbad oder Freizeitpark sind auch wohnlich wenig attraktiv. Und die größte Oppositionspartei kann hier nicht den Finger in irgendwelche Wunden stecken. Die richtige Entscheidung, auf zwei reinen Gewerbegebieten, nämlich dem ehemaligen Thyssengelände sowie dem Stahlwerksgrundstück, keine Wohnbebauung zuzulassen, wurde mit breiter Mehrheit auch von der Opposition getragen. Dies weiß man natürlich nur, wenn man etwas Ahnung hat und sich mit der Angelegenheit beschäftigt. Aber wenn man einfach nur mault, ohne sich zu erkundigen, weiß man natürlich nichts und bleibt dumm.

01.06.2010
20:16
Bis 2012 ist alles fertig
von OGMauschel | #20

@#17 & #18 Sie wollen nichts begreifen - wie halt verbohrte Sozis sind !

01.06.2010
17:30
Bis 2012 ist alles fertig
von dgjdxdjdfkjf | #19

@16
Sie schreiben völligen Quatsch. Es gibt in der Neuen Mitte bewusst keine Wohnbebauung, weil niemandem zumutbar ist, hier zu wohnen. Ansonsten wäre nur Ärger, etwa wegen des Lärms, vorprogrammiert. Oder möchten Sie mitten im Phantasialand oder einem Gewerbegebiet wohnen, um sich anschließend zu beschweren, dass es hier so laut ist? Auf Wohnbebauung wird aus gutem Grund verzichtet. Hier sieht man, welche Ahnung Sie haben, nämlich gar keine.

01.06.2010
14:55
Centro-Erweiterung soll 2012 beendet sein
von shanachie | #18

@16
Ich kann dieses Gemaule nicht mehr hören. Was wollen wir mit neuer Wohnbebauung wenn es immer weniger Menschen hier gibt? Versuchen wir es anders herum. Wenn auf den freien Geländen immer mehr investiert bzw. gebaut wird wachsen diese Bebauungen eben an die Wohnungen heran. Und dann lohnt es sich auch hier Lidls und Aldis anzusiedeln.

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