CDU will mehr Infos zu „Olgas Rock“

Um das Festival „Olgas Rock“ dauerhaft zu sichern, schließen die Stadt Oberhausen und der Verein Rocko e.V. einen neuen Kooperationsvertrag. Die Papiere sollten eigentlich schon in der vergangenen Woche unterzeichnet werden, der Termin ist aber auf den morgigen Freitag verschoben worden, wie Kulturbüro-Leiter Volker Buchloh in der Sitzung des Kulturausschusses erklärte.

Hier stand die Finanzierung des Festivals auf der Tagesordnung: Wie berichtet soll der Ratsbeschluss, 20 000 Euro bei den städtischen Zuschüssen fürs Festival einzusparen, zurückgenommen werden. Weil es nicht gelungen ist, weitere Sponsoren zu finden, heißt es in der Verwaltungsvorlage, über die der Rat am 22. Juni zu entscheiden hat. Im Kulturausschuss kritisierte Klaus-Dieter Broß (CDU) die knappe Formulierung: „Da wünschen wir uns schon mehr Informationen bis zur Ratssitzung“, sagte der CDU-Politiker. „Warum gibt es keine neuen Sponsoren, wer wurde angesprochen, wie viele, wie sieht der Vertrag aus?“ Kulturdezernent Apostolos Tsalastras erklärte, dass das Festival bisher schon zum größten Teil über Sponsoring finanziert werde, mehr sei nicht drin, „das konnte der Verein glaubwürdig darstellen“. Buchloh sagte zu, zusätzliche Infos zu liefern, allerdings wären einige Sponsoren dagegen, in einer öffentlichen Verwaltungsvorlage aufzutauchen.