CDU-Politikerin fordert Debatte in der Stadtgesellschaft

Die weiterführenden Schulen in Oberhausen, auch die Gymnasien würden bei der Entwicklung des Gemeinsamen Lernens unterstützt. Diese Auffassung vertritt die Landesregierung in ihrer Antwort zur Kleinen Anfrage. Zum Beispiel mit dem „Manual zur Erstellung eines schulischen Konzepts“. Anfang 2013 gab es außerdem „eine Info-Veranstaltung zum Stand des Inklusionsprozesses an weiterführenden Schulen in OB“. Auch in den jährlichen lokalen Bildungskonferenzen sei die Inklusion Thema gewesen.

Die Oberhausener CDU-Schulpolitikerin Simone-Tatjana Stehr fordert dagegen eine offene Diskussion zum Thema Inklusion in der „Stadtgesellschaft“. „Um dann in dieser ergebnisoffenen Debatte gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“ Stehr kritisiert, dass mit der Schließung der Förderschulen Fakten geschaffen werden mit „dramatischen Folgen“ für Schüler und weiterführende Schulen in Oberhausen“. Die CDU-Frau hält die Festlegung von Mindestgrößen für Förderschulen für einen „landespolitischen Fehler“.