CDU erteilt SPD nach Schlappe Ratschläge

Nach dem überraschend deutlichen Gewinn des Wahlkreises Sterkrade-Heide durch die CDU gibt CDU-Fraktionsvorsitzender Daniel Schranz nun in Richtung des größten politischen Konkurrenten seiner Partei Ratschläge.

„Die SPD hat eine Erneuerung ihrer Arbeit hier in Oberhausen bereits mehrfach angekündigt, doch ich habe meine Zweifel, dass die SPD das verwirklicht. Denn der Fisch stinkt bekanntlich nicht vom Schwanz her: Eine personelle Erneuerung an der Führungsspitze und eine inhaltliche Neuaufstellung ist bei den Sozialdemokraten notwendig, um bei den Bürgern wieder glaubwürdig zu sein. Vor allem eine personelle Erneuerung ist aber bisher nicht in Sicht“, sagte Schranz. Dabei würde sich die CDU über eine Erneuerung der SPD durchaus freuen. „Das kann den politischen Wettbewerb um die besten Ideen für Oberhausen nur fördern.“

Für die extrem niedrige Wahlbeteiligung von 26 Prozent in Sterkrade-Heide gibt Schranz der SPD die Hauptschuld. „Diesen Schuh muss sich die SPD anziehen. Sie hat zu lange die Probleme der Bürger vor Ort ignoriert und verharmlost und wenn man dann erst wenige Tage vor der Wahl auf Plakaten behauptet, sich nun um das Problem Lärm zu kümmern, dann ist das wenig glaubhaft und zieht nicht die Leute zu den Wahlurnen.“