CDU erneuert Forderung nach einem Wirtschaftsdezernenten

Der angekündigte Wegzug des Unternehmens IMS von Oberhausen nach Dinslaken (die NRZ berichtete) nimmt Denis Osmann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU Oberhausen, zum Anlass, um Kritik am SPD-Beigeordneten und Oberbürgermeisterkandidaten Apostolos Tsalastras zu üben. „Herr Tsalastras ist seit Jahren als Kämmerer mitverantwortlich für die wirtschaftsfeindlichen Rahmenbedingungen in Oberhausen. Nun hat er sich das Thema „Wirtschaft“ für den Wahlkampf auf die Fahne geschrieben. Wenn er es wirklich ernst meint, soll er auf unsere vielen Vorschläge eingehen und beispielsweise die Erhöhungen bei Grund- und Gewerbesteuer stoppen sowie endlich die Bestellung eines Fachmannes zum städtischen Wirtschaftsdezernenten vorantreiben.“

Eben diese Rahmenbedingungen kritisiere die CDU schon seit langem, merkt Denis Osmann an. Durch die nun bekannt gewordene Verlagerung einer weiteren Firma fühle sich die CDU bestätigt. Es sei schlimm genug, dass es Oberhausen kaum schaffe, neue Firmen anzulocken. Wenn jetzt aber vermehrt hier ansässige Unternehmen abwandern, sei ein radikales Umdenken bei der Stadt längst überfällig, meint Osmann.