CDU: 500 Euro Strafe für Hundekot

Wer seinem Hund erlaubt, auf Spielplätzen oder Liegewiesen zu koten und den Dreck nicht wegräumt, soll künftig in Oberhausen wie schon derzeit in Köln bis zu 500 Euro Strafe zahlen müssen. Dieses Ziel will die CDU-Opposition im Stadtrat verfolgen. Bisher müssen Oberhausener Hundebesitzer nur 35 Euro zahlen, wenn sie erwischt werden.

Nach dem Willen der Fraktion sollen die gesamten Bußgelder der Stadt bei Verdreckung deutlich erhöht werden. So wird in Köln spucken und das Werfen von Kaugummis auf Gehwege mit 50 Euro geahndet, in Oberhausen nur mit 10 Euro. „In der Praxis werden bei uns die Strafen so gut wie nie verhängt – mangels Personal beim Kommunalen Ordnungsdienst. Deshalb wollen wir diesen um zehn auf 26 Stellen erweitern“, kündigt CDU-Ordnungspolitiker Dirk Rubin an. Die SPD hatte auf ihrer Klausurtagung die Aufstockung um fünf Stellen beschlossen. Die CDU strebt in einer Sauberkeitsoffensive zudem massive Schwerpunktkontrollen gegen nachlässige Bürger in Problemvierteln und häufigere Reinigungsintervalle der WBO in Fußgängerzonen an.