Burkini-Verbot für Freizeitschwimmer
15.09.2011 | 18:52 Uhr 2011-09-15T18:52:00+0200
Oberhausen.Streng religiöse muslimische Familien dürfen auch künftig nicht mit sogenannten Burkinis, Ganzkörperanzügen, als Badekleidung in den öffentlichen Bädern Oberhausens schwimmen gehen.
„Das Burkini-Verbot bleibt aus hygienischen Gründen bis auf eine einzige Ausnahme für Schülerinnen im Schulunterricht in unseren Schwimmbädern bestehen“, sagt Hartmut Schmidt, Geschäftsführer des städtischen Badbetreibers OGM. Würde man Burkinis generell erlauben, so müssten Bademeister kontrollieren, ob deren Trägerinnen alle hygienischen Regeln befolgten: Sie dürften keine Unterwäsche unter dem Burkini tragen, sie müssten vorher geduscht haben und der Burkini dürfte nur aus Polyester und nicht aus Baumwolle sein.
„Solche Kontrollen, die den Intimbereich von Menschen berühren, können wir weder unseren Bademeistern noch unseren Besucherinnen zumuten“, sagte Schmidt.
Unterwäschen-Kontrolle ist Aufgabe der Lehrerin
Allerdings muss die OGM muslimischen Schülerinnen, die am Schwimmunterricht der Schulen aus religiösen Gründen nur mit Burkini teilnehmen wollen und sich sonst verweigern, nach einem Gerichtsurteil den Zugang ins Schwimmbecken erlauben. Der Burkini sei eine gute Möglichkeit, dass muslimische Schülerinnen aus tief religiösen Familien nicht mehr quasi selbstverständlich vom Schwimmunterricht befreit werden, meinten die Richter.
In Abstimmung mit Schuldezernent Reinhard Frind hat die OGM in diesem Schuljahr erlaubt, dass Schülerinnen mit Burkinis aus Polyester im Schulunterricht schwimmen gehen können. Ob die Mädchen darunter keine Unterwäsche tragen oder geduscht haben, soll aber auf keinen Fall der Bademeister selbst überprüfen müssen. „Das ist Aufgabe der Lehrerinnen, das ist nicht unsere Sache“, meint Hartmut Schmidt.
Spießrutenlauf für Burkini-Trägerinnen
Insgesamt gibt es in Oberhausen bisher zwei Mädchen, die auf einen Burkini beim Schulschwimmen pochen. Einer anderen Frau, die in ihrer Freizeit im Burkini in den Aquapark wollte, wurde der Zutritt verweigert.
Frind ist daher überzeugt: „Ich halte das für ein sehr kleines Problem. Ich habe aber sicherzustellen, dass Schulkinder das tun können, was im Lehrplan steht.“
OGM-Chef Schmidt warnt aber: „Die Eltern tun ihren jungen Töchtern mit einer Burkini-Pflicht keinen Gefallen. Das ist für die Mädchen doch ein Spießrutenlauf.“

17:53
OGM-Chef Schmidt warnt aber: „Die Eltern tun ihren jungen Töchtern mit einer Burkini-Pflicht keinen Gefallen. Das ist für die Mädchen doch ein Spießrutenlauf.“
Sehr geehrter Herr Schmidt!
Ob Sie es glauben oder nicht - das ist den Eltern völlig egal! Ihnen geht es nicht um ein selbständiges Mädchen, auf dessen Gefühle man Rücksicht nehmen müsste. Schulpflicht für Mädchen an sich ist für diese Leute ein lästiges Übel. Warum soll die Tochter lesen, schreiben, rechnen oder gar deutsch lernen? In ihrer vorbestimmten Rolle als Hausfrau und Mutter, die ihrem Mann gegenüber stets demütig auftritt ist das überflüssiger Schnick-Schnack...
Die Kinder können einem eigentlich nur leid tun.
17:50
Es geht hier doch eher um junge - muslimische - Mädchen, die hier in der BRD geboren worden sind.
Die können für die fanatischen Auswüchse ihrer Eltern sicherlich nix dazu.
Die tun mir einfach nur Leid.
17:39
Ein gutes hat es: Zum Glück kommen die Leute nur aus z.B. der östlichen Türkei und wurden seinerzeit nicht im Iran oder gar aus Afghanistan angeworben, um hier zu arbeiten. Sonst hätten wir kein Schleier- und Burkini, sondern ein Burkaverbotsproblem. Und obendrauf würde sich letzteres noch sehr negativ in der Unfallstatistik bemerkbar machen (siehe entsprechende Berichte über Unfallzahlen in Afghanistan)
Ergo, ist dies hier doch nun wirklich eine Nebensache. Think pink!
17:29
#3
Richtig, wer verlässt schon sein Heimatland wenn er dort sein Auskommen hat und geht in ein ihm toltal fremdes Land mit anderen Sitten und Kulturen? (Einige Akademiker ausgenommen, da liegen aber andere Gründe vor)
Es sind die Halb- und Ungebildeten die in ihrem eigenen Land nichts werden.
Seit Sarrazin darf man das sagen. Die Gefahr das gelöscht wird, besteht - je nach Zeitung - aber weiter.
mfg
17:29
@3
Hast meine volle Zustimmung.
Ich versteh die Welt wirklich nicht mehr. Was sich manche Einwanderer hier erlauben und damit auch noch in vielen Fällen durchkommen. Ich denke, dass hat leider auch immer noch viel mit unserer Geschichte zu tun.
Ich finde es richtig dies zu verbieten. Wenn die dann nicht laut elterlichen Teil nicht teilnehmen dürfen, dann soll der Lehrer denen eine 6 verpassen fertig. Solange bis die es lernen. Man muss auch mal hat durchgreifen, damit wir uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit verar... lassen. Aber leider ist das hier in Deutschland so. Das kotzt mich immer mehr an
17:27
@18 Kikifax
Das ist ja mal was ganz anderes, wenn dort Übungen abgehalten werden.
Meine Abneigung - wobei dass das falsche Wort ist - hat damit zu tun, das private und religiöse Auswüchse dort einfach nix verloren haben.
17:22
#17 von ALB1983
Ich gebe Ihnen Recht.
Aber die weiblichen Rundungen von muslimischen Frauen, zeichnen sich ja auch ab, wenn Sie in der Öffentlichkeit mit einem Kopftuch unterwegs sind.
17:19
Weg mit religiösem Irrsinn aus dem öffentlichen Leben.
17:18
#16
Mit was hat Ihre Ablehnung denn dann zu tun?
Ich selber habe schon Taucherausbildungen und Rettungsschwimmer Ausbildungen mit diesen Anzügen in einem Hallenbad gesehen.
17:18
@15
Das Problem liegt doch letzten Endes darin, dass die männlichen Muslime in Versuchung kommen könnten...
Bei einem Neopren-Anzug würden sich die weiblichen Rundungen ja immer noch abzeichnen....