Bürgerinitiative sucht sich Hilfe in Düsseldorf

Damit Einwände der Stadt Oberhausen und ihrer Bürger beim umfangreichen Betuwe-Ausbau berücksichtigt werden, hat sich die Oberhausener Bürgerinitiative „Betuwe – so nicht“ in der Landeshauptstadt Unterstützung gesucht: Initiativensprecher Manfred Flore besuchte Karin Paulsmeyer, Ministerialdirigentin im Landesverkehrsministerium.

Das Gespräch stimmte ihn zuversichtlich: „Wir haben deutlich gemacht, dass auch das Land in der Pflicht ist, für Gemeinden und Bürger das Beste herauszuholen.“

NRW ist mit mehr als 450 Millionen Euro an den Baukosten der Betuwe-Linie beteiligt. Damit sei das Land auch in der Pflicht, eine für Gemeinden und Bürger akzeptablere Planung bei Bund und Bahn einzufordern. „Für Oberhausen haben wir Lärmschutz für den Kaisergarten und einen städtebaulich attraktiven Neubau des Bahnhofs Sterkrade gefordert.“ Das Land wolle versuchen, Knackpunkte bei der Planung in Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium auszuräumen. Kommende Woche findet nochmals ein Treffen vieler Entscheider statt.