Bürgerin wirft Stadt vor, beim Pantoffelpark gelogen zu haben

Trotz der deutlichen Auskunft aus dem Rathaus, dass die Stadtspitze zurzeit kein Flüchtlingsheim am Pantoffelpark in Buschhausen plant, bleibt Anwohnerin Maria Harden dabei, dass genau dies der Grund für ein jüngst stattgefundenes Gespräch zwischen Stadt und Bürgern gewesen sei.

Harden hat auf Einladung der Bewohner des Kleine Brinkshof an diesem Gespräch teilgenommen. „Ich sehe mich nun veranlasst, einen von der Stadt unzutreffend dargestellten Sachverhalt zu korrigieren. Der Ortstermin hatte sehr wohl und ausschließlich mit der Standortsuche für ein neues Flüchtlingsheim zu tun. OGM und Strategisches Immobilienmanagement suchen händeringend nach Unterbringungsmöglichkeiten für die Flüchtlinge, die der Stadt in Zukunft vom Land zugewiesen werden“, schreibt Harden an die Redaktion. „Da nicht genügend Wohnungen oder Gebäude zur Verfügung stehen, werden eben auch Flächen gesucht, auf denen ‘höherwertige einstöckige zwölf Meter breite und 90 Meter lange Gebäude’ entweder nebeneinander oder übereinander ‘langfristig vorübergehend’ aufgestellt werden können.“

Beendet worden sei der Ortstermin mit der Bitte, das Gespräch mit Diskretion zu behandeln. „Angesichts der Falschheit der veröffentlichten Mitteilung, die mit Sicherheit eher mit einem Missverständnis als mit böser Absicht zu erklären ist, sehe ich keinen Anlass, dieser Bitte weiterhin zu entsprechen.“