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„Bürger, bitte melden“

03.12.2010 | 17:49 Uhr
„Bürger, bitte melden“
Frank Motschull ist der neue Beigeordnete für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Umwelt. Foto: Gerd Wallhorn/WAZ FotoPool

Oberhausen.In dieser Woche wechselte SPD-Ratsherr Frank Motschull (49) die Seiten und trat seinen Dienst im Rathaus an. WAZ-Redakteur Thomas Schmitt sprach mit dem neuen Beigeordneten für Bürgerservice, öffentliche Ordnung und Umwelt.

Ihr Vorgänger, CDU-Mann Dirk Buttler, wollte Oberbürgermeister werden. Ist die Position des Beigeordneten für Sie nur ein Vorspiel?Es scheint ja eher unwahrscheinlich, dass Ihr Parteifreund Klaus Wehling 2015 als dann 68-Jähriger noch einmal antritt.

Frank Motschull: Ich würde nicht sagen, dass Klaus Wehling nicht mehr kandidiert. Ich habe den Eindruck, dass er zurzeit mehr Spaß an seiner Arbeit hat als in seiner ersten Amtszeit. Ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, Oberbürgermeister zu werden.

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Kommentare
09.12.2010
21:32
Blockierter Kommentar.
von Mark Kampmann | #39

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

09.12.2010
21:26
„Bürger, bitte melden“
von Werner Kampmann | #38

Löschzug: 12:00 Uhr Betreten der Wache (unbezehlt) 13:00 Uhr bezahlter Dienstbeginn 13:00 Uhr - 13:45 Prüfung der Fahrzeuge und Einsatzmaterial 13:45 Uhr - 17:00 Uhr Arbeitsdienst in den Fachbereichen 17:15-18:30 Dienstsport (PFLICHT, wer will einen dicken, fetten Feuerwehrmann, der ins Feuer reingeht aber nicht mehr rauskommt) ALSO sehr wichtiger Aspekt !!!!!!!!!!!!!!! 18:30 - 7:00 Uhr Freizeit für die Feuerwehr In der Zeit fährt allerdings die ganze Bevölkerung nach Hause es geschehen Unfälle Einsatz Feuerwehr. Leute besuchen ihre liebsten, die sie schon lange nicht mehr gesehen haben, keiner macht die Tür auf Türöffnung Einsatz Feuerwehr. Bei der Jahreszeit platzen Nachts die Wasserleitungen Einsatz Feuerwehr. Zuhause wird die Weihnachtsdeko angemacht nach einem harten Arbeitstag im 2m x 2m Büro im Rathaus, aber nicht wieder ausgemacht Wohnungsbrand Einsatz feuerwehr. Ich könnte noch so viele Sachen aufzählen, die in den Bereich der angeblichen Freizeit der Feuerwehr fallen, aber das würde den Rahmen hier sprengen. Einige sollten mal verstehen, dass es nicht all zuviele Ruhige Tage bei der Feuerwehr gibt. 8:00 Uhr - 9:30 Uhr Ausbildung 10:00 Uhr - 13:00 Uhr Arbeitsdienst im Fachbereich 13:15 Uhr verlassen des Hofes Rettungsdienst 12:00 Uhr betreten des Hofes (unbezahlt) 12:30 meistens schonm auf der Straße. 1.Einsatz (unbezahlt) 13:00 Dienstbeginn (gar nicht auf der Wache, weil immernoch im Einsatz) unter der Woche zwischen 12-15 Einsätze. am wochenende bis zu 20 Einsätze. Aufgrund von Personalmangel, den aber keiner wahrhaben möchte fährt man jährlich weit über seinem soll im Rettungsdienst. von 7 Schichten Rettungsdienst, kann man eventuell eine einzige Schicht, wenn man richtig richtig Schwein hat von 00:00 uhr bis 07:00 Uhr Schlafen. In der Zeit ist man ganz, ganz sicherlich nicht im Tiefschlaf. 13:00 Uhr Diestende 13:30 Uhr verlassen des Hofes, schließlich muss man danach ja noch Körperpflege betreiben um nicht irgendetwas mit nach Hause zu nehmen. Und wer meint das das immer ein Kinderspiel ist, der sollte mal eine Schicht auf der Wache verbringen. Schon der Pinguin hat gesagt Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten

09.12.2010
09:50
„Bürger, bitte melden“
von Stadtaffe | #37

Die Kommentare gehen wohl – bis auf wenige Ausnahmen – alle in Ordnung. Aber eins bleibt doch wohl festzustellen. Die fetten Jahre sind vorbei. Die Ära Schleußer, Ede und Kono ist definitiv vorbei. Dass bei der Feuerwehr – und der Stadt allgemein – ein Beförderungsstau angewachsen ist, liegt natürlich an der miserablen finanziellen Lage (Haushaltssicherung) der Stadt, die unter dem letzten Bürgermeister so viel Kohle versenkt hat (Bsp. Techn. Rathaus oder Pflaster der Marktstraße u.a.) und unter dem Jetzigen genauso weitermacht (siehe BBH u.a.). Da durch Auslagern von Aufgaben und Gründen von Gesellschaften wie OGM und WBO – die natürlich schwarze Zahlen fahren – so viel Kohle aus der Stadt gezogen wurde und wird, muss man sich mit Visionen von Hochhäusern über dem Kanal und anderen Großobjekten beschäftigen. An Größenwahn sind im letzten Jahrhundert schon einige Persönlichkeiten gescheitert.

Zu Kommentar Nr. 6: Und es wollen deswegen so viele zur Feuerwehr, weil – das ist unbestritten – man als Beamter natürlich einen sicheren Arbeitsplatz hat. Jede Bank gibt einem Beamten auf Lebenszeit lieber einen Kredit für das eigene Haus oder den Luxusschlitten, als Jemandem, der am Bero- Center die Einkaufswagen zusammen schiebt – lieber Andreas.

Beförderungen sind aber bei der Stadt – und auch der Feuerwehr - immer noch möglich. Erst geschehen in diesem Jahr trotz Haushaltssicherung und dem strengen Rotstift der Bezirksregierung. Man muss bloß das richtige Buch in der Tasche haben und die Leute ganz oben in der Stadt gut kennen. Dieses ist aber für den „Feuerwehrottonormalbeamten“ nicht möglich, da er Rückenschmerzen vom Heben im Rettungsdienst hat. Er kann sich nicht mehr so gut bücken, um im Rathaus unter den Schreibtischen zu knien.

Wir sollten aber nicht nur die Beamten im mittleren Dienst – wie in einem Kommentar angesprochen – Respekt zollen, sondern auch zum Chef der Feuerwehr aufschauen, der mittlerweile drei große Fachbereiche, zusätzlich zu seinen anderen Aufgaben, leiten muss, da offene Stellen von Fachbereichsleitern und anderen Führungspositionen (z.T. länger als 3 Jahre) nicht besetzt werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Personalverantwortlichen der Stadt das in voller Absicht tun, da man als Beamter ja nicht streiken darf. Zur Arbeit des Personalrates brauche ich hier wohl nichts zu sagen.

Als letztes Thema: „Gutachten über die Feuerwehr“.
Eine Firma wird von der Stadtspitze beauftragt, die Feuerwehr gutachterlich zu beurteilen, um dort mindesten 5% Personal einzusparen. Der Belegschaft der Feuerwehr wurde das als einmalige Chance verkauft, nochmals auf die Missstände aufmerksam zu machen und in diesem Zuge die Mitarbeit am Gutachten in Aussicht gestellt. Wie sich bis heute heraus gestellt hat – ein Witz! Die sind echt darauf herein gefallen.

Und obwohl die Feuerwehrleute ab Januar 2011 laut EU- Urteil nur noch 48 Stunden/Woche arbeiten dürfen und eigentlich mehr Personal notwendig wäre, um das Sicherheitsniveau weiterhin hoch zu halten, werden wohl kaum neue Kollegen eingestellt. Würde der Gutachter eine Unterbesetzung feststellen, wird das Ergebnis in einer Schreibtischschublade im Rathaus verschwinden, in der schon das Rettungsdienstgutachten liegt, welches nicht umgesetzt wurde. Der Gutachter wird fürstlich entlohnt und alles bleibt so wie es ist. Man könnte noch seitenweise schreiben, aber ich möchte noch Platz für eure Kommentare lassen.
In diesem Sinne, alles wird gut

09.12.2010
09:23
„Bürger, bitte melden“
von Daniel_OB | #36

ACHTUNG LEUTE, AUF EURE MEINUNG LEGT MAN HIER KEINEN WERT!!!!!
MEIN EINTRAG (#11) IST EDITIERT WORDEN!!!!

08.12.2010
22:53
„Bürger, bitte melden“
von der faule jammernde Beamte der immer am PC hockt | #35

Kämpfen hier all die Neider und Besserwisser nicht um Ihre Rechte?
Wenn ich mir hier die Beiträger einiger Leute so durchlese, dann scheinen die sich ja mit Ihrer beschissenen Situation abgefunden zu haben! Das sind dann die Leute, die sich jeder Arbeitgeber wünscht! Hurra!!!
Gott sei dank scheint es auch noch die anderen zu geben (nicht nur bei der Feuerwehr), die Ihrem Ärger wenigstens Luft machen und sich nicht wie die Lämmer zur Schlachtbank führen lassen, sondern für ein besseres Arbeitsklima und letztendlich doch auch für ein besseres Miteinander kämpfen!
Und wenn jeder hier in Deutschland das Auto fahren würde, was er sich auch leisten könnte (ohne Bankkredit), dann würden hier wohl 50% Oldtimer auf unseren Straßen fahren.

08.12.2010
12:25
„Bürger, bitte melden“
von xyz | #34

Wollte nur kurz erwähnen das mein Luxusschlitten Baujahr 89 ist 270000 km auf dem Tacho stehen hat und ich mich jeden Tag aufs neue freue das er anspringt und ich trocken zum Dienst komme.
Die roten bzw rot weißen Nobelkarossen die in den Garagen auf der Wache mit dem aufwändigen Dachaufbau gehören nicht den Diensthabenden Beamten. Sie haben nur das Glück relativ häufig damit zum Einsatz zu fahren. Also Jungs und Mädels. Das ist hier nicht der Motortalk oder die Seite von der Tuningszene.

Was bitte schön habe ich denn hier falsch verstanden? Und bevor man jemanden angreift, sollte man evtl. seinen eigenen Kommentar nochmals durchlesen.

Wo bitte schön gibt es heute noch im Job Anerkennung aufgrund seiner Leistung?

Wird irgendein Polizist für seine Leistung anerkannt? Gefährlich ist doch dieser Job auch allemal.

Nochmal. Feuerwehrmann/Frau zu sein, ist vermutlich nur noch für Kleinkinder ein Traumjob.
Aber in jeder Berufssparte wird gespart. Und so sind auch die Feuerwehrleute davon betroffen.

Ich wünsche trotz allem den Feuerwehrbeamten von Herzen, dass diese nicht allzuoft zu Einsätzen in dieser besonderen Zeit fahren müssen und viel Leid ertragen oder sehen müssen.

08.12.2010
11:28
„Bürger, bitte melden“
von Primpini | #33

Hallo Xyz.
Ich finde auch das man hier am Thema vorbei geht. Ich denke der größte Teil der Leser wird mein Kommentar verstehen. Also noch mal für dich. Es geht hier nicht um Autos Überstunden oder die Bezahlung sondern eher um die Auslastung der Kollegen bzw die nicht vorhandene Anerkennung.

08.12.2010
11:14
„Bürger, bitte melden“
von xyz | #32

Schon mal was von öffentlichen Verkehrsmitteln gehört (nur zu dem Thema: 21 Jahre altes Auto und fast 300.000 KM)?

Will uns Primpini mitteilen, dass er nur dieses Auto fahren muss, weil er nicht genug verdient oder seine Überstunden nicht bezahlt bekommt?
Hier geht man total am Thema vorbei!!

08.12.2010
09:44
„Bürger, bitte melden“
von Primpini | #31

Wollte nur kurz erwähnen das mein Luxusschlitten Baujahr 89 ist 270000 km auf dem Tacho stehen hat und ich mich jeden Tag aufs neue freue das er anspringt und ich trocken zum Dienst komme.
Die roten bzw rot weißen Nobelkarossen die in den Garagen auf der Wache mit dem aufwändigen Dachaufbau gehören nicht den Diensthabenden Beamten. Sie haben nur das Glück relativ häufig damit zum Einsatz zu fahren. Also Jungs und Mädels. Das ist hier nicht der Motortalk oder die Seite von der Tuningszene.
Ansonsten finde ich die rege Beteiligung aller, auch nicht Feuerwehrleute, sehr positiv!

07.12.2010
21:35
„Bürger, bitte melden“
von Tim Buktu | #30

Nicht nur, dass dort auschließlich Luxusschlitten und Privat-Jets auf dem Parkplatz stehen, ich habe auch mitbekommen, dass es dort fließend Wasser gibt. Und jetzt haltet euch fest, ...es ist warm!!! Das ist der wahre Skandal.

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