BOB-Fraktion will Abtrünnige in Oberhausen ausschließen

Bei der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Oberhausen im Sommer 2014 stimmten Albert Karschti (Bildmitte), damals stellv. Fraktionsvorsitzender, und Karl-Heinz Mellis, Fraktionsvorsitzender, noch gemeinsam ab.
Bei der konstituierenden Sitzung des Rates der Stadt Oberhausen im Sommer 2014 stimmten Albert Karschti (Bildmitte), damals stellv. Fraktionsvorsitzender, und Karl-Heinz Mellis, Fraktionsvorsitzender, noch gemeinsam ab.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Geht es auch um Geld? Die noch fünfköpfige Ratsfraktion des Bürgerbündnisses BOB kommt am heutigen Freitagnachmittag im Rathaus zu einer Sondersitzung zusammen.

Oberhausen.. Die noch fünfköpfige Ratsfraktion des Bürgerbündnisses BOB kommt am heutigen Freitagnachmittag im Rathaus zu einer Sondersitzung zusammen. Dort soll die Frage erörtert werden, wie es zu einer Spaltung der Fraktion zwischen den austrittswilligen Fraktionsmitgliedern Albert Karschti und Andrea-Cora Walther kommen konnte.

Bisher haben beide Abtrünnigen keinen schriftlichen Fraktions-Austritt erklärt, deshalb gibt es in der restlichen Fraktion Bestrebungen, Karschti und Walther wegen schädlichen Verhaltens rauszuwerfen.

„Die wollen einen Ausschlussantrag gegen uns stellen“, sagte Karschti am Donnerstag der Redaktion. „Dann gründen wir eben eine Gruppe.“ Das hatten die beiden Abtrünnigen bereits am Montag angekündigt. Es ist aber unklar, ob das rechtlich geht.

Finanziell ist dies durchaus lukrativ: Die zweiköpfige FDP-Gruppe erhält 130.000 Euro im Jahr für Personal- und Sachausgaben.