BOB fordert Untersuchung im Handy-Fall

Im Millionen-Betrugsskandal mit iPhone-Handys hat die Geschäftsführung der betroffenen Stadttochter OGM bereits angekündigt, die Vorgänge extern durch eine renommierte Düsseldorfer Anwaltskanzlei überprüfen zu lassen.

Nun fordert nach der CDU auch das Bündnis Oberhausener Bürger (BOB) eine vorbehaltlose, transparente Aufklärung bei der OGM durch ein externes Unternehmen, das anhand des Sachverhalts Organisation und Controlling überprüft sowie Schwachstellen analysiert. „Aufgrund der engen Verflechtung von Stadtverwaltung, Stadttöchter und Politik können objektive Ermittlungsergebnisse nur von unabhängigen Wirtschaftsprüfern erwartet werden“, betont BOB-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Mellis.

BOB hält das Unternehmen Ernst & Young für gut geeignet, denn dies hatte im Mai 2012 die OGM in den Bereichen Einkauf, IT- und Telekommunikationsdienste gutachterlich untersucht. „Man hat schon damals Sparpotenziale bei den Ausgaben der Telekommunikation gesehen und geraten, die Vertragsgestaltung und die Gerätezahl zu prüfen.“

BOB fordert ebenfalls einen überfraktionellen Untersuchungsausschuss, der „die Verantwortung einzelner Beteiligter klärt und personelle Konsequenzen durchsetzt“. Zudem fordert Mellis für das nicht im OGM-Aufsichtsrat sitzende Bürgerbündnis „einen Beobachterstatus im OGM-Aufsichtsrat“.