BOB fordert Beteiligung

Eine Oberhausenerin sprach im Rat für 1000 betroffene Bürger. Sie hielt die Grünfläche an der Sperberstraße für ungeeignet für die Unterbringung von Flüchtlingen in Containern. „Warum nehmen Sie nicht den RAG-Parkplatz“, fragte die Frau und ob von den 34 geprüften Standorten tatsächlich nur vier in Frage gekommen seien. Damit redete die Oberhausenerin der BOB das Wort. Die Fraktion hatte einen Antrag zu mehr Bürgerbeteiligung bei der Planung an den Standorten Ruhrorter-, Duisburger-, Kapellen-, Sperber- und Gabelstraße gestellt. Die Bürger sollten nicht nur rechtzeitig informiert werden, es sollten auch gemeinsam Lösungen gefunden werden, wie eine für alle Seiten verträgliche Situation hergestellt werden kann.

Unterstützung bekam BOB von der CDU. „Wir halten den Antrag der BOB-Fraktion für einen sinnvollen“, erklärte Hans-Josef Tscharke (CDU), „wir werden ihm zustimmen.“ Der letztlich abgelehnte BOB-Antrag wurde viel diskutiert. Daniel Schranz (CDU) hatte das nicht erwartet. Worauf er immer noch wartet: „Auf die 36 Steckbriefe von möglichen Standorten für Flüchtlingsheime.“ Schranz: „Es wäre nicht schlecht, wenn Kämmerer Tsalastras die Karten offen auf den Tisch legt, ob der Standort Sperberstraße erhalten bleibt oder wo sonst die 100 Flüchtlinge hinkommen.“