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Beurlaubter Pfarrer Mezger von Delegation aus Sterkrade verabschiedet

08.06.2011 | 18:07 Uhr
Beurlaubter Pfarrer Mezger von Delegation aus Sterkrade verabschiedet
Die Kirche St. Clemens in Sterkrade. Hier war Bernward Mezger bis zu seiner Beurlaubung tätig. Foto: Gerd Wallhorn

Oberhausen.   Ein später Abschied: Bereits am 14. August 2010 war der frühere Pfarrer und Propst der Großpfarrei St. Clemens, Bernward Mezger, von Bischof Franz-Josef Overbeck beurlaubt worden.

Man hatte ihm vorgeworfen, auf einer Schwulenkontaktbörse im Internet Partner gesucht zu haben . Nachzuweisen waren die Vorwürfe aber nicht.

Mezger musste dennoch gehen, arbeitete übergangsweise in Gelsenkirchen und ist nach dem Verzicht auf seine Ämter seit dem 16. März dieses Jahres als Militärseelsorger in Zweibrücken in der Pfalz im Einsatz. Jetzt reiste eine Delegation aus Sterkrade, darunter Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Dietz, nach Zweibrücken, um den einstigen Pfarrer zu verabschieden.

"Er hat sich über unseren Besuch gefreut"

Der Pfarrgemeinderat wollte Mezger offiziell noch einmal für die von ihm geleistete Arbeit in der Gemeinde und der Pfarrei St. Clemens danken. „Er hat sich über unseren Besuch gefreut und war wie immer sehr aufgeschlossen“, sagte Dietz.

Dietz über Mezger: Ein großes Aufgabenfeld sei für ihn die Organisation der Großpfarrei St. Clemens gewesen. Dietz: „Da waren Management-Qualitäten gefragt, um die zweitgrößte Pfarrei des Bistums auf den Weg zu bringen.“ Mezger habe den Haushalt organisieren und einen Pastoralplan erstellen müssen.

Pfarrer-Stelle ist immer noch vakant

Dietz weiter: „Seine seelsorgerischen Aufgaben, die in der Gemeinde St. Clemens lagen, hat er sehr gut und mit viel Einfühlungsvermögen wahrgenommen.“ Er habe sich in die Notfallseelsorge und stark in die Rumänienhilfe eingebracht. Sein menschlicher Umgang mit anderen habe ihn ausgezeichnet. Dietz: „Er wollte keinen vernachlässigen, hat jeden einzelnen wichtig genommen.“

Die Stelle des Pfarrers für St. Clemens ist immer noch vakant. Eine schwierige Situation für die Pfarrei mit ihren 38.000 Katholiken. „Wir wissen nicht, wie es weiter geht“, sagte Dietz. Die personelle Situation im Bistum würde auch immer schlechter, es fehlten einfach Priester.

Andrea Micke

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Kommentare
09.06.2011
15:18
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von SOLO | #1

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