Betriebsrat spricht von Rufmord

In einem offenen Brief greift der Betriebsrat von Elektro-Albrecht die CDU-Opposition scharf an.

„Sie säen wiederholt Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Auftragsvergabe, obwohl Sie es mittlerweile besser wissen. Schämen Sie sich nicht, eine Rufmordkampagne gegen unsere Firma und unsere Geschäftsführerin, Elia Albrecht-Mainz, zu führen, obwohl sie genau wissen, dass die Auftragsvergabe rechtmäßig erfolgt ist? Schämen Sie sich nicht, aus parteipolitischem Kalkül 120 Mitarbeiter und deren Familien Angst um ihren Arbeitsplatz zu machen, wenn aufgrund Ihrer Rufmordkampagne Aufträge ausbleiben? Schämen Sie sich nicht, dass jeder Oberhausener Handwerker jetzt Angst haben muss, Aufträge der Stadt Oberhausen anzunehmen? Alle Bürger sollten wissen, dass auch Sie, Herr Hausmann (gemeint ist der Oberhausener CDU-Chef, die Red.), sich an Ausschreibungen der Stadt Oberhausen beteiligen und Aufträge erhalten!“, schreibt der fünfköpfige Betriebsrat. Für europaweite Ausschreibungen beauftrage Albrecht für jedes Angebot einen spezialisierten Juristen, damit formelle Mängel ausgeschlossen sind. „Das hätten doch auch die Mitbewerber machen können.“

Auch die Oberhausener Kreishandwerkerschaft beteuert, man habe schlüssige Auskünfte über die Erteilung des Zuschlags erhalten. „Jede unqualifizierte und ehrabschneidende Kritik an Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz ist daher völlig inakzeptabel“, schreibt Kreishandwerksmeister Jörg Bischoff, der auch SPD-Ratsherr ist. Die CDU müsse sich öffentlich dafür entschuldigen, dass sie mehrfach den Eindruck erwecken wollte, hier sei eine unkorrekte Auftragserteilung erfolgt.