Besucher entdecken Spionage aus dem Luftraum

Das Spionagemuseum präsentiert ab Ende Februar einen neuen Schwerpunkt rund um das Thema Luftraumüberwachung. Aktuell sind die Umbaumaßnahmen im Top Secret in vollem Gange.

„Verschiedenste Exponate wie ein Funkgerät, ein Flugzeugradar und eine Flugzeug-Kamera werden gesichtet. Ende des Monats ist unser Spionagemuseum um einen Erlebnisbereich reicher“, sagt der Geschäftsführer und Spionageexperte Ingo Mersmann.

Die Luftraumüberwachung soll in spannend inszenierter Kulisse die geschichtliche Entwicklung der Luftaufklärung präsentieren und die Besucher interaktiv in verschiedene Spionagemissionen eintauchen lassen. Interessenten können viel über geheime Missionen der Luftraumüberwachung auf den Kontinenten Europa, Asien, Afrika, Australien und Amerika erfahren. Auch über das berühmteste Spionageflugzeug der Welt – die Lockheed U-2 der US-Regierung – sollen spannende Details zu Geschichte, Konzeption und geflogenen Einsätzen gezeigt werden.

„Die Möglichkeiten der Überwachung aus der Luft sind vielfältig. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden mit Kameras unter den Flügeln ausgestattete Tauben zu Spionagezwecken eingesetzt. Heute übernehmen Flugzeuge, Satelliten und Drohnen die Luftaufklärung“, erklärt Mersmann.

Die Luftaufklärung gilt als probates Mittel, um die militärische Stärke, die Art der Bewaffnung oder die Produktionsstätten des Gegners auszuspionieren. Militärische Aufklärungsflüge ebneten zudem den Weg für die Spionage aus der Luft. Deshalb zeigt der neue Erlebnisbereich neben Geschichtlichem zur Luftaufklärung auch verschiedene Flugzeugmodelle und kreiert die Illusion, dass sich die Besucher unter freiem Himmel befinden und per Drohne beobachtet werden.