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Beim Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen Lücke im Lärmschutz schließen

15.06.2011 | 16:19 Uhr
Beim Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen Lücke im Lärmschutz schließen
Das Autobahnkreuz Oberhausen wird in einigen Jahren umgebaut. Anwohner fordern dann einen verbesserten Lärmschutz. Foto: Blossey

Oberhausen.   Schon lange fordern Anwohner am Autobahnkreuz in Oberhausen einen verbesserten Lärmschutz. Beim Umbau in einigen Jahren könnte der jetzt endlich kommen. Die Interessengemeinschaft A3 macht sich für geeignete Konzepte stark.

Aus drei mach’ fünf: Für den Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen auf der Autobahn 3 gibt es statt der ursprünglichen drei Varianten nun eine vierte und eine fünfte. Darauf weist die Interessengemeinschaft A3 (IGA3) hin. Dabei handelt es sich nach Auskunft der IGA3 um eine Kombination aus Über- und Unterflieger sowie um die Variante einer Vertiefung der Unterflieger-Variante 3. Bei dieser soll der Verkehr aus Richtung Westen in Richtung Norden direkt zweispurig unterhalb der Hauptfahrbahnen der A 516 und A 2 geführt werden.

Stadtverwaltung favorisiere Unterflieger-Variante

Die Unterflieger-Variante soll aus einem Bauwerk bestehen, das an der A2/3 aus Richtung Köln hinter der Hiesfelder Straße beginnt und unter die Abzweigung der A3 (aus Richtung Niederlande) geführt wird, sowie einem zweiten Bauwerk, das unter der A2 (Richtung Dortmund) hindurchgeführt wird. „Der tief liegende Teil soll als Beschleunigungs- und Einfädelspur in die A3 münden - und dabei den Sterkrader Wald anschneiden“, erläutert Wolf-Dieter Paschke (IGA3).

Die Folge dieser Planung: Der vierspurige Ausbau der Trasse Richtung Wesel wird bis zur Höhe des Buchenweges und dann weiter in drei Spuren bis zur Abfahrt Dinslaken-Süd/Schmachtendorf erfolgen, so Paschke weiter. Die Stadtverwaltung favorisiere den Unterflieger.

Auf die Anliegen der Anwohner hinweisen

Zurzeit, so Paschke, seien Umweltverträglichkeitsuntersuchungen in Arbeit, bei denen es u.a. um die Lärmbelastung der Anwohner gehe: „Wir werden den Ausbau der A3 nicht verhindern können. Uns geht es darum, die Belastungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört ein verbesserter Schallschutz“, erklärt Paschke das Interesse der IGA 3. Dabei müsse vor allem die bestehende Lücke im Lärmschutz zwischen Dinslaken-Hiesfeld und dem Kreuz Oberhausen geschlossen werden.

Oberhausen nördlich des...

Die Maßnahmen würden zwar voraussichtlich erst in sechs bis acht Jahren beginnen: „Aber wir müssen schon im Vorfeld der Planungen auf die Anliegen der Anwohner hinweisen“, sagt Wolf-Dieter Paschke.

Stadt will Lärmschutz sicherstellen

Brückenabriss auf der A3 in Oberhausen

Auch die Stadt legt großen Wert darauf, dass der Lärmschutz für die Anwohner vor allem im Bereich der Walsumermark- und Neukölner Straße sichergestellt wird; das betonte ein Sprecher der Verwaltung. Die beiden neu hinzu gekommenen Varianten werden in einem Gespräch im Juli den Vertretern der Stadt ausführlich erläutert, so der zuständige Landesbetrieb Straßen. Ausschlaggebend für eine Entscheidung sei aber - neben den Kosten und verkehrstechnischen Aspekten - das Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudie, die derzeit durchgeführt werde.

DerWesten

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Kommentare
17.06.2011
00:02
Beim Umbau des Autobahnkreuzes Oberhausen Lücke im Lärmschutz schließen
von Mehr_Bahn_wagen | #1

Wir werden den Ausbau der A3 nicht verhindern können - wieso nicht ? Es handelt sich hier um Verschwendung von Steuergeldern. Die Entwicklung der Benzinpreise wird die Maßnahme überflüssig machen.
Es muß endlich der Ausbau der Bahnlinie Emmerich-Oberhausen (Betuwe-Fortsetzung) angepackt werden.

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