Beim Jahresfest am 25. April spielen die „Schwarzwald-Buam“

Auch nördlich der Mainlinie, in der Oberhausener Arena zum Beispiel, wird seit Jahren „Oktoberfest“ gefeiert. Dann ist alpenländische Musik plötzlich sehr gefragt. Sie auch selbst zu spielen, ist dagegen nicht weit verbreitet. „Das macht ja auch unsere Nachwuchssorgen aus“, sagt Dagmar Faberski (52) aus Sterkrade, die Schriftführerin der Steirerfreunde. Sie selbst ist seit neun Jahren dabei, hörte das Instrument in einem Österreich-Urlaub und wollte es selbst spielen können. Per Zufall erfuhr sie von dem Verein, besuchte die offenen Proben und schaffte sich zunächst ein gebrauchtes Instrument an.

Denn wie Werner Schauer berichtet, ist die Steirische Harmonika nicht gerade preiswert. „Ein gutes neues Instrument gibt es ab 4000 Euro“, sagt er. Dafür bringen sich die Aktiven das Spiel aber gegenseitig bei. Auch wer einfach nur mal zuhören will, ist bei den Proben donnerstags willkommen.

Jedes Jahr im November veranstaltet der Verein in seinem Stammlokal ein internationales Jahrestreffen mit Spielern aus den Niederlanden und Österreich. Eintritt frei. Und beim Jahresfest am 25. April ab 19 Uhr im Vereinslokal (Eintritt 12 Euro) lassen sich die Mitglieder und Gäste von einem auswärtigen Ensemble, den vier „Schwarzwald-Buam“, unterhalten. Karten dafür gibt es jeden Donnerstag im Vereinslokal.

Einzelne Mitglieder des Vereins treten auch auf Wunsch bei Veranstaltungen auf, so als Duo „Die Berg-Steirer“ oder als Trio „Die Reviertiroler“.