Bahnhofstoiletten nach monatelanger Reparatur wieder geöffnet
16.02.2010 | 17:21 Uhr 2010-02-16T17:21:00+0100
Die gute Nachricht vorweg: Sie sind wieder geöffnet, die Bahnhofstoiletten. Geplagte Jeckenblasen werden es dankbar registriert haben, dass die Toilettenanlage im Tunnel unter den Gleisen seit Weiberfastnacht wieder zugänglich sind. Allerdings macht die metallische Baustellentür am Eingang einen eher provisorischen Eindruck. Die Holzbohlen, die als Türzarge dienen, verstärken diesen Eindruck. Außerdem bilden sie eine hervorragende Stolperkante.
„Wir haben schon einige Menschen beobachtet, die darüber gefallen sind“, sagt Barbara Baumann. Sie arbeitet an einem Kiosk in der Bahnhofsunterführung und kennt auch die Situation der vergangenen Wochen nur zu gut: „Über Monate waren die Toiletten geschlossen. Viele Reisende sind dann zu uns gekommen und haben gefragt, was sie machen sollen.“ Helfen konnten sie und ihre Kollegen auch nicht, im Kiosk gibt es keine Toiletten. Das führte teilweise auch zu ekligen Szenen: „Ein Mann hat sogar mitten im Gang sein Geschäft verrichtet“, erinnert sich die Kiosk-Mitarbeiterin.
Auch bei der Bäckerei im Bahnhof war die Problematik der verschlossenen Toiletten ein ständiges Ärgernis. Immer wieder kamen Reisende, die unsere Gäste-Toiletten nutzen wollten“, sagt eine der Verkäuferinnen. Insbesondere für ältere Leute oder Schwangere hätten sie die Toiletten dann auch geöffnet, „aber es war schon ärgerlich, dass alle Reisenden immer wieder zu uns kamen“. Zum Schluss habe man sogar 50 Cent Gebühr verlangt. „Schließlich entstehen dadurch bei uns zusätzliche Kosten, etwa für Wasser.“
Die Toilettenanlage im Bahnhof wird nicht von der Deutschen Bahn selbst betrieben, Sie hat die gesamte Anlage verpachtet. Der Pächter ist zuständig für Erhaltung und Sauberkeit.
Offiziell geöffnet sind die Toiletten lediglich in der Zeit zwischen sechs und 22 Uhr. Allerdings kostet die Benutzung der Örtlichkeiten eine Gebühr von 50 Cent.
Aber warum waren die Toilettenanlagen denn nun so lange gesperrt? Ein Wasserrohrbruch sei schuld, teilt Bahnsprecher Gerd Felser auf Nachfrage dieser Zeitung mit. Gleichzeitig wies er aber auch darauf hin, dass die Deutsche Bahn keinen direkten Einfluss auf die Toiletten nehmen kann. Die gesamte Anlage ist an ein Unternehmen verpachtet. Das betreibt solche Anlagen deutschlandweit.“
Welche Schäden beseitigt werden mussten, weiß Felser deshalb nicht. Aber: „Ich weiß, dass im Zuge der Reparaturarbeiten auch eine Grundreinigung vorgenommen wurde.“ Die gesamte Anlage sei gründlich geputzt und desinfiziert worden. „Weil nicht klar war, was alles aus- und übergelaufen war.“ Jetzt sei die Anlage wieder ganz normal geöffnet. Von weiteren Arbeiten ist dem Bahnsprecher nichts bekannt „Allerdings gibt es ja auch in den meisten Zügen eine Toilette“, verweist Felser auf alternative Stille Örtchen.

08:55
Es ist richtig, der Kiosk gegenüber der Toiletten ist erst seit kurzem geöffnet. Dafür hat ein anderer Verkaufsstand, der in dem Tunnel war, inzwischen geschlossen. Dort hat die Verkäuferin zuvor gearbeitet, hat also die Situation trotz allem hautnah miterlebt.
20:34
Wie recherchiert die WAZ?? Der Kiosk ist erst wenige Tage geöffnet - wie kann dann die dortige Mitarbeiterin die Angelegenheit über Monate beobachten? Dies ändert zwar nichts an der eigentlichen Sache, zeigt aber doch, dass die WAZ oftmals viel Irrsinn schreibt.
18:11
Wo ist da noch ne arbeit
Wenn keine zu finden ist
Höchstens Ein Euro job
12:10
Reparatur - Sanierung ?
Warum hatten wir ein Erdbeben - außergewöhnliche Ereignisse oder haben einmal mehr, Deppen die Anlage zerstört - so wie sie auch Wartehäuschen der STOAG -, private Hausfassaden usw. beschädigen ?
Offensichtlich zählt in vielen Familien - Ordnung - Sicherheit -Sauberkeit uns Disziplin nichts mehr - sonst hätten wir nicht immer wieder solche Zustände !!!!
Aber es kann dem ja abgeholfen werden - wenn nur der Wille dafür vorhanden ist - auch bei der Bahn !!!!!
Noch gehört das Unternehmen dem Staat - also uns allen - Nun wer hindert uns an Protesten gegen Merkel - Westerwelle und Co. - wieso fordern wir nicht hier wie an vielen anderen Stellen- Schluss damit, Managern Geld in den Rachen zu stopfen, damit Menschen auf die Staße gesetzt werden nur um den Gang an die Börse zu ermöglichen.
Wie dann die Infrastruktur verkommt konnte und kann jeder in Augenschein, an den WC-Anlagen oder im gesamten Bahnhofsumfeld.
Aber auch in den Zügen usw. - wozu das führt wissen wir - aus anderen EU-Nachbarländern !
Privatisierung jetzt stoppen - weniger Automatisierung - mehr Menschen in Arbeit - weg mit Merkel, Westerwelle und Rüttgers - die Dämonen der Arbeitslosigkeit !!!!!
Gesetzlicher Mindestlohn flächendecken - II. öffenlicher Arbeitsmarkt - Recht auf Arbeit - aber auch die Pflicht zu arbeiten !!!!!!!!
10:35
@#2 Lamelula
Sicher kostet eine Wasserspülung keine 50 Cent.
Aber haben Sie mal daran gedacht, dass die Wc`s
gereinigt werden müßen?
Und wie öffentliche Toiletten aussehen, wissen
Sie bestimmt!
Ich meine wer nix kauft, der soll die Gebühr bezahlen. Und ich glaube die meisten haben
auch nix dagegen!
Glück Auf
09:14
Es ist eine Schande,Reisende,die auf einen Anschlusszug warten oder aber kleine Kinder wo sollen die hingehen?Dixiklo wäre angebracht sind aber eklig,weil sich viele Leute nicht benehmen können.Armes Oberhausen
08:38
Warum wurden in dieser langen Zeit keine mobilen Toiletten aufgestellt? So habe ich das bei anderen Bahnhöfen schon gesehen. Aber da war die betreffende Stadt wohl hinterher! Bei uns in Oberhausen lottert alles so rum!
Ich hätte gar nicht gedacht das die Toilette überhaupt auf ist. Die Tür lädt nicht zum Öffnen ein. Im Artikel steht auch nicht ob und wann eine ordentliche Tür kommt...
08:17
„Allerdings gibt es ja auch in den meisten Zügen eine Toilette“, verweist Felser auf alternative Stille Örtchen.......
Dann sollte dieser Herr mal versuchen, diese alternativen Örtchen aufzusuchen und wird feststellen dass sie ebenfalls kaputt, vollgeschissen und gesperrt sind.... lieber Herr Felser
08:15
Gibt es nicht ein Gaststättengesetz, in dem steht, dass niemandem der Zugang zur Toilette verwehrt werden darf und dass hierfür keine Gebühren verlangt werden dürfen? Unabhängig davon, dass es ein Skandal ist, dass der Bahnhof Oberhausen zeitweise keine Toilette hatte, ist es auch ein Skandal, dass sich ein Cafe an der Notdurft der Menschen bereichert und dies auch noch in der Presse bekannt gibt. Denn auch, wenn Wasser teuer ist, aber 50 Cent kostet eine Waserspülung noch nicht.
08:11
Der Kiosk im Bahnhof ist erst seit etwa 14 Tagen geöffnet. Vorher war hier Baustelle und davor bfand sich dort eine Kneipe. Wie kann also die Mitarbeiterin im Kiosk die Angelegenheit wochenlang beobachtet haben??