Auler interessiert viele Kunstfreunde

Sehr viele Interessenten lockte die Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung „...bis hierher, Werke von 1956 bis heute“ des Oberhausener Künstlers Hans Peter Auler in die Galerie Kir auf der Elsässer Straße. „Dass viele Kunstfreunde kommen würden, haben wir uns gedacht. Dass es aber so viele sein würden, überrascht und begeistert mich“, sagte Winfried Baar, der Vorsitzende der Kunstinitiative Ruhr.

27 ausgewählte Arbeiten des Künstlers sind bis zum 5. April in der Galerie zu sehen, mittwochs und freitags von 16 bis 19 sowie sonntags von 15 bis 18 Uhr.

„Einen Rückblick auf das fast 60-jährige Schaffen des Bildhauers Hans Peter Auler kann nicht gelingen, das würde den Rahmen sprengen und Ihre Geduld überfordern. So kann ich nur einige lückenhafte Schlaglichter auf dieses Leben für die Kunst bieten“, sagte Baar.

Die frühsten Arbeiten des Künstlers, Porträtbüsten, sind im Galerie-Schaufenster ausgestellt. Drinnen begegnet der Besucher Aulers wunderbaren Menschenbildnissen, abstrahiert, formvereinfacht, geometrisch, harmonisch. Auch abstrakte Arbeiten sind ausgestellt, „deren Titel, Torso oder Figur einen Gegenstand nahe legen. Tiere und Pflanzen kommen hinzu. In grafisch-konstruktiven Holzarbeiten werden sie auf geometrische Formen reduziert, mit bunten Farben koloriert. Sie haben durchaus Bezüge zur Pop-Art. Aulers drittes Thema ist der Kosmos. Hier geht Auler ebenfalls seinen eigenen Weg, in der Malerei wie in der Plastik.“