Auf den Prüfstein

Flüchtlingsunterkünfte. OB-Kandidat Apostolos Tsalastras wischt „intensive und gewissenhafte Auswahl“ der Stadtverwaltung mal eben vom Tisch, um sich Wählerstimmen zu sichern! Auf nichts anderes kann die Feststellung gerichtet sein, dass die Sperberstraße für ein Flüchtlingsheim kein guter Ort sei. Dies mit „Zuwegen und Sicherheitskonzept“ zu begründen, zeugt nicht nur erneut von fachlicher Unkenntnis, sonders zudem, dass dieser Herr völlig schmerzfrei ist, mündige Bürger unserer Stadt für dumm zu verkaufen. Zumindest was das vermeintliche Sicherheitskonzept angeht, sind nach geltender Bauordnung gerade mal ein Fluchtweg (für 200 Personen) von 1,2 Metern und eine Feuerwehrzufahrt von 3,0 Metern Breite vorgeschrieben. Wenn dies nicht gegeben sein soll, muss das komplette Auswahlverfahren der Stadtverwaltung auf den Prüfstein gestellt werden. Darf Tsalastras angesichts solcher Sachverhalte noch neuer Oberbürgermeister werden? Dies dann auch noch mit Unterstützung der Grünen-Fraktion, deren Ratsherr Andreas Blanke in Oberhausen geborene Bürger in ihrer Stadt für unerwünscht erklärt, nur weil diese ihre Interessen vertreten.