Auf dem Weg mit dem schrägen „O.“

Großer Bahnhof für einen Wanderweg: OB Klaus Wehling war am Samstag selbst gekommen, um aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Wanderwegs mit dem schräg gestellten „O.“ mit rund 100 Mitgliedern und Freunden des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) ein kleines Stück des gekennzeichneten Wegs zu gehen. Vom Hauptbahnhof ging es mit Wanderführer Fritz Höpp­ner zum Altmarkt, wo die Kult-Gaststätte „Gdanska“ die Teilnehmer mit Klaviermusik auf dem Anhänger empfing.

Nach dem Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ hielt der OB eine kurze Ansprache. Und auch Gerlinde Meyer, die Vorsitzende des SGV Oberhausen, sprach an die über 100 dort Versammelten. Sie rief die Entstehungsgeschichte des 55 Kilometer langen Rundwegs in Erinnerung. Wie die Perlen einer Kette sollten sämtliche Sehenswürdigkeiten und Schönheiten in Oberhausen aneinandergereiht werden, um sie in mehreren Etappen abwandern zu können. Denn bis heute ist es nach Meyers Erfahrung so, dass man zwar die Schönheiten seiner eigenen Umgebung kennne würde, kaum noch dagegen die im anderen Stadtteil. In einer einzigen Etappe dürften die 55 km aber selbst für Extremsportler eine Herausforderung sein.