Atemlos in die Hochzeitsnacht

Foto: Michael Dahlke

Die Bühne des Sterkrader Lito-Palastes verspricht für dieses Musical äußerst abwechslungsreich gestaltet zu werden: Mal sitzt das Publikum vor einer Garage oder einer beengten Gefängniszelle, da dringt schon bald die Hektik der Intensivstation auf einen ein, bis es in einer festlich geschmückten Kapelle äußerst feierlich zugeht. All das sind Kulissen, natürlich, für einen Junggesellenabschied, bei dem einiges schief geht.

„Brautalarm“ heißt das neue Stück, mit dem die Firma „Event-Stage Veranstaltungstechnik & Show­produktion“ nach dem großen Erfolg von „Der Hit“ im vergangenen Jahr erneut ein Musical auf die Sterkrader Bühne bringt. Anders als beim Rockabilly-Stück singen aber diesmal die zwölf Darsteller selbst, darunter auch Mitglieder des Amateurtheaters „Kleinstädter Bühne“. Musicallieder, Popsongs und Schlager-Hits wie „Atemlos durch die Nacht“ drehen sich um Mark und Isabelle, die vom Hochzeitsfieber gepackt sind.

Der künftige Bräutigam hat den Schwager in spe zum Trauzeugen ernannt, der gleich darauf einen Junggesellenabschied von historischem Ausmaße plant. Bei der baldigen Braut wetteifern drei junge Frauen um den Posten der Trauzeugin. Das sind keine guten Vorzeichen für den Junggesellinnenabschied und so könnten eine Thai-Massage, ein gemütliches Abendessen und ein Cocktail zu einem völlig anderen Ausgang des Tages führen. Ist gar die Hochzeit in Gefahr? Wird der Bräutigam seine Party überleben und was hat der Vater der Braut damit zu tun?

Das rund zweieinhalbstündige Stück stammt aus der Feder von Markus Psotta, der vielen auch als Mitglied der „Kleinstädter Bühne“ bekannt sein dürfte. Die eigene Hochzeit hat ihn zu der witzigen Geschichte um Mark und Isabelle und ihre holperigen Abschiede aus dem Junggesellendasein gebracht.