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Badespaß

Aquapark Oberhausen – Rutschen durch die Montangeschichte

10.08.2011 | 18:28 Uhr
Aquapark Oberhausen – Rutschen durch die Montangeschichte
Gekommen, um zu rutschen: Die jungen Besucher des Aquaparks Oberhausen wollen was erleben, wenn sie ins Freibad gehen. Foto:

Oberhausen.   DerWesten stellt zehn Freibäder, Naturfreibäder und Badeseen vor, die in dieser Saison noch einen Besuch wert sind. Teil neun unserer Serie: der Aquapark Oberhausen. Für das Erlebnisbad sprechen drei Gründe: Rutschen, Rutschen und Rutschen.

Von der Wiese aus die sanften Wogen des Wassers beobachten – langweilig? Brustschwimmen – ermüdend? Am Beckenrand lesen – Zeitverschwendung? Dann ab in den Aquapark Oberhausen, ins nach Betreiberangaben erste Bergbau-Erlebnisbad der Welt.

Erst vor eineinhalb Jahren hat der Aquapark seine Tore geöffnet. Die 25.000 Quadratmeter große Wasserwelt ist ganz im Stile der Bergbautradition gestaltet. Hier gibts die Montangeschichte für junge Gäste nicht nur zum Anfassen, sondern auch zum Nassspritzen. Mit 415.000 Besuchern in 2010 ist das Bad schon jetzt das drittbest besuchte im Ruhrgebiet. Ausschlaggebend für den Erfolg sind vermutlich dreierlei Gründe: die Rutschen, die Rutschen und die Rutschen.

Da ist der 105 Meter lange „Blindschacht“: Auf einem Gummireifen geht es auf 105 Metern ab in die Dunkelheit. Lediglich dank Licht-Effekten merken waghalsige Spaßbader, wo gerade oben und unten ist. Dann gibt es den 120 Meter langen „Tagschacht“, laut Aquapark die längst sogenannte „X-Tube-Rutsche“ NRWs: Bis zu drei Personen schlittern im Gummiboot durch den breiten Kanal. Und dann ist da noch die kurze Flugrutsche, die einen eineinhalb Meter über der Wasseroberfläche mit dem Po zuerst ins Becken plumpsen lässt.

Nur fünf Fußminuten vom Centro entfernt, ist das Spaßbad bestens erreichbar. Vom Oberhausener Hauptbahnhof aus fahren zahlreiche Busse das Einkaufszentrum an. Für Autofahrer gibt es außerdem ein kostenlosen Parkhaus direkt am Bad.

Bei schlechtem Wetter ist der Aquapark die sichere Alternative zu klassischen Freibädern in der Region. Drinnen ist es muckelig warm. Wenn draußen die Sonne scheint, lässt sich die riesige Glaskuppel über dem Erlebnisbecken öffnen. Einziger Nachteil des Oberhausener Kombibads: Das Außenbecken hätten die Architekten großzügiger gestalten können. So gibt es zwar eine riesige Liegewiese, im Hochsommer ist an Schwimmzüge im Becken aber nicht zu denken.

Aquapark Oberhausen

Fazit: Für junge Leute und Familien, die beim Baden was erleben möchtet, bietet der Aquapark Oberhausen mit seinen drei spektakulären Rutschen Abwechslung pur.

weitere Teile:

1.) Bettenkamper Meer in Moers - Baden wie zu Omas Zeiten
2.) Silbersee II Haltern am See – Urlaubsgefühle direkt vor der Haustür
3.) Freibad Gladbeck – Hier wird geschwommen nicht geplanscht
4.) Natursolebad Werne – Wohlfühlen leicht gemacht
5.) Auesee in Wesel – Chillen und grillen im Rheinauepark
6.) Naturfreibad Heil bei Bergkamen - Geheimtipp für alle, die Entschleunigung suchen.
7.) Sorpesee Sundern – Naturschönheit im Sauerland
8.) Werksschwimmbad Zeche Zollverein Essen – Planschen im Weltkulturerbe
10.) Froschloch Dortmund – Entspanntes Baden für die ganze Familie

Meike Baars

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Kommentare
17.08.2011
14:26
Aquapark Oberhausen – Rutschen durch die Montangeschichte
von gronf | #2

Ich weiß nicht, wieviel und ob sich was geändert hat, aber mein erster Eindruck war nicht so prickelnd.

Wegen Überfüllung wurden die Kassen zeitweise dichtgemacht. Nach 20 Minuten gings dann weiter.
Das Bad selbst ist sicher interessant, auch vom Thema her.. aber der Reisser ists nicht, da war damals das BLUB in Berlin (schon länger geschlossen!) schon eher ein Meilenstein.

Positiv:
- Es gibt ein richtiges Schwimmbecken.. Sportschwimmen, nicht planschen!.. leider nur zeitweise oder für Vereine geöffnet.
- Das höhenverstellbare Wellnessbecken.. tolle Idee.. vorallem wenn die Wassertiefe gerade 4cm beträgt (und ein Held sich an einem Kopfsprung versucht :D )
- Die Rutschen sind echt spassig,.

Negativ:
- Aussenbecken zu klein
- Wer ist auf die Idee gekommen, am großen Becken in der Haupthalle eine Rutsche zu montieren?
- Der GastroBereich war nur provisorisch eingerichtet, keine echte Abgrenzung zum Badbetrieb. Die Preise waren zivil und die Qualität gut. Aber die Sauberkeit war wohl ein Problem. Man trat auf kalte Pommes, Ketchup etc.. es fühlt sich nicht superschön an und man schleppte es ungewollt in die Becken rein. Nicht wirklich schön.

17.08.2011
08:54
Aquapark Oberhausen – Rutschen durch die Montangeschichte
von digo4165 | #1

das bad ist aus zweierlei sicht eine fehlplanung. nicht nur das außenbecken ist zu klein. bei einem sonntäglichen besuch des innenbereichs war der laden dermaßen überfüllt, das man das becken trockenen fußes überqueren konnte. es gab zu wenig liegestühle. die leute saßen und lagen überall. bei einem blick zum kassenbereich sah ich die schlange der menschen die einlaß begehrten. ging eigentlich garnicht. mal davon abgesehen das kein spind mehr frei war und alle ihre sachen ins bad schleppten.
für mich nicht empfehlenswert.

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