Angehörige kennen Hilfsangebote aus Oberhausen oft nicht

Eine helfende Hand ist in der Palliativversorgung wichtig.
Eine helfende Hand ist in der Palliativversorgung wichtig.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Volkshochschule Oberhausen und das Ambulantes Hospiz laden zu drei kostenfreie Infoabenden ein, bei den Angehörige Schwerstkranker Näheres zu Hilfsangeboten erhalten. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.

Oberhausen.. Mit wichtigen Fragen rund um das Thema Leben und Tod beschäftigen sich drei Abendveranstaltungen, die die Volkshochschule und das Ambulante Hospiz Oberhausen gemeinsam anbieten. Es geht um den Umgang mit Trauer, um Fragen rund um Pflege und Hilfe zu Ende des Lebens sowie um den Bereich der Palliativversorgung.

Schwere Krankheit und Sterben sind keine Themen, mit denen man sich gerne ohne Grund beschäftigt. Wenn es aber mal so kommt, sind die meisten Menschen nicht nur unvorbereitet; es fehlt ihnen auch oftmals das Wissen, wo sie Informationen und Unterstützung erhalten. Mit ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe möchten VHS und Ambulantes Hospiz interessierten Hilfestellungen anbieten. Zudem gibt es auch allgemeine Informationen über die Arbeit des Ambulanten Hospizes sowie genügend Raum und Zeit für eigene Fragen.

Was ist Palliativversorgung?

Die Auftaktveranstaltung zum Thema „Pflege und Hilfe zu Ende des Lebens“ findet am Mittwoch, 21. Januar, von 18 bis 20 Uhr statt. An diesem Abend erhalten die Teilnehmer allgemeine Informationen zur Versorgung unheilbar Kranker und Sterbender sowie zur Hospizarbeit.

[kein Linktext vorhanden] Am Mittwoch, 28. Januar, geht es von 18 bis 20 Uhr um die Frage „Was ist Palliativversorgung?“ Es werden Grundlagen erklärt, die beispielsweise helfen, dem Schwerkranken Linderung zu ermöglichen. Zudem werden die Akteure des Palliativnetz Oberhausen vorgestellt.

Am Mittwoch, 4. Februar, liegt der Fokus auf dem „Umgang mit Trauer“, 18 bis 20 Uhr. Auf dem Weg durch die Trauer ist es beispielsweise heilsam und wichtig, sich mit anderen Menschen auszutauschen, über die schmerzlichen Erfahrungen zu reden und dabei zu spüren, dass man nicht alleine ist.

Die drei gebührenfreien Abendveranstaltungen finden in der Volkshochschule im Bert-Brecht-Haus, Langemarkstraße 19-21, dritte Etage Raum 330a statt.