An Herz-Kreislauf-Krankheiten sterben die meisten Oberhausener

Die häufigste Todesursache in Oberhausen sind nach wie vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Das geht aus Zahlen des Landesamtes für Statistik hervor. 2013 starben daran 965 Menschen. Das sind 34,8 Prozent und 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 2012 waren es nur 903 Menschen, bei denen der Tod auf Herz-Kreislauf-Krankheiten zurückzuführen war.

Die zweithäufigste Todesursache sind mit 752 Fällen Krebserkrankungen. Sie machen 27,1 Prozent der verstorbenen Einwohner im Jahr 2013 aus. Im Gegensatz zu den Herz-Kreislauf-Krankheiten sind die Zahlen mit minus 1,1 Prozent hier aber rückläufig. An dritter Stelle kommen Krankheiten des Atmungssystems (8,3 Prozent) und an vierter Krankheiten des Verdauungssystems (5,3 Prozent). Insgesamt sind 2770 Menschen in der Stadt verstorben. Das ist ein Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Damit unterscheidet sich Oberhausen kaum von den landesweiten Zahlen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren Krankheiten des Kreislaufsystems mit 37,2 Prozent (74 396 Verstorbene) auch in ganz NRW die mit Abstand häufigste Todesursache. Insgesamt sind hierzulande 200 065 Menschen im Jahr 2013 gestorben.