Agiler und aktiver

CDU: Oberhausen muss mehr für sich werben. Auch ich wünsche mir sehnlichst eine agilere, aktive Stadtentwicklung und -planung, die die städtebauliche Entwicklung Oberhausens heute und für die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte lenkt und leitet und städtebauliche Projekte initiiert, die auch umgesetzt werden – und dies, ohne dass zweifelhafte Finanzierungen über städtische Gesellschaften erfolgen. Natürlich bin auch ich froh, dass die damalige „graue Maus“ Oberhausen heute Deutschlands größtes Einkaufszentrum hat, aber von einer „Neuen Mitte“ kann nach zwanzig Jahren doch wohl wahrlich nicht gesprochen werden. Die Brachflächen rund ums Centro und die zweifelhafte Ansiedlung einer Spielhalle und eines Baumarktes sprechen für sich. Natürlich bin auch ich froh, dass wir alle älter werden. Aber wir brauchen nicht nur Rollatoren, sondern auch Kinderwagen. Düsseldorf wächst und wächst und hat bald mehr als 600 000 Einwohner. Dort sind die Arbeitsplätze und dort werden neues Bauland ausgewiesen und neuer Wohnraum geschaffen. Dort sehen wir dann auch die Kinderwagen und was bleibt in Oberhausen … ? Gewerbe- und Grundsteuererhöhungen, mangelhafte Wirtschaftsförderung, fehlendes attraktives Bauland und fehlender attraktiver Wohnraum sind kontraproduktiv und lähmend. Oberhausen muss endlich aus der Lethargie aufwachen und seine Potenziale nutzen. Darum muss Oberhausen nicht nur für sich werben, sondern dringend aktiv handeln und die massiven Fehler der Vergangenheit aufarbeiten. Reiner Bartel

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