Ärger um Müll an der Feldhoffstraße

G Dreck in Sterkrade. Harald Jüngst hat Fotos aus Sterkrade geschickt. Keine schönen Aufnahmen, wohlgemerkt, nein, Jüngst möchte mit den Bildern zeigen, wie schmutzig es in Sterkrade ist. An der Fußgängerbrücke zwischen Feldhoff- und Mathildestraße sowie an der nahegelegenen Bushaltestelle und am Park auf dem Gelände der Ludwigshütte hat er Bilder gemacht. Dort fehlten Abfalleimer, im Herbst sei das Laub nicht beseitigt worden, das Areal wandle sich langsam zu einer wilden Müllkippe. „Ich könnte leider immer so weiter machen. Der Park am Alsbachtal sieht auch nicht besser aus.“ Zwar gebe es dort Papierkörbe, die monatlich geleert würden, doch seien früher wenigstens die Wege noch mal neu aufgeschüttet worden. „Die Generalausrede ist, dass kein Geld zur Verfügung steht, aber unseres nimmt man gerne“, schreibt Jüngst – und kritisiert Ausgaben etwa für den Ratsbürgerentscheid zur Straßenbahnlinie 105 und den Ausbau an sich. Eine Rundumklage also. Maria Guthoff kann sich als Geschäftsführerin der Wirtschaftbetriebe Oberhausen zumindest einer Sache annehmen. „Mitarbeiter fahren in der nächsten Woche zur Feldhoffstraße, um die Lage zu überprüfen.“

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