60 Millionen Euro jährlich für Miete und Heizung

Unter dem dritten Arbeitsmarkt versteht man öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze, die vor allem in am Gemeinwohl orientierten Bereichen geschaffen werden sollen.


Sieben von zehn Hartz IV-Beziehern in Oberhausen erhalten seit mehr als zwei Jahren Grundsicherung, vor allem Ältere und Alleinerziehende sind betroffen. Fast jedem Vierten der 13 500 erwerbsfähigen Hartz IV-Bezieher fehlt ein Schulabschluss, 7330 haben keine abgeschlossene Ausbildung. Die Daten stammen aus dem aktuellen „Arbeitslosenreport NRW“.

Insgesamt entfallen 60 Millionen Euro im Jahr auf Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger – 40 Millionen Euro trägt die Stadt Oberhausen, 20 Millionen Euro der Bund. Zum Vergleich: Die Gesamtausgaben Oberhausens betragen 670 Millionen Euro für 2014.