248 schafften den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt
18.02.2008 | 19:06 Uhr 2008-02-18T19:06:49+0100ARBEITSMARKT. Beschäftigungsförderungsgesellschaft (BFO) legt dem Aufsichtsrat positive Bilanz des Maßnahmejahres 2007 vor.
Trotz des unerfreulichen Grundthemas "Langzeitarbeitslosigkeit" kam in der Aufsichtsratssitzung der Beschäftigungsförderung Oberhausen (BFO) fast so etwas wie Freude auf. Achim Kawicki, Geschäftsführer der BFO, stellte den Aufsichtsratsmitgliedern die Leistungsbilanz 2007 vor: "eine Erfolgsbilanz", so der Geschäftführer.
8,6 Prozent brachen selbstverschuldet ab
Im Auftrag der Stadt und der Arbeitsgemeinschaft Soda (Arge) ist die BFO für die Umsetzung der Beschäftigungsförderungsmaßnahmen zuständig. Klienten der BFO sind somit Langzeitarbeitslose, die aus den verschiedensten Gründen nicht im "ersten Arbeitsmarkt" sind. Insgesamt 1891 Menschen konnten in Maßnahmen vermittelt werden. Der weitaus größte Teil davon (1245) in so genannte Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung ("Ein-Euro-Jobs"). Stolze Bilanz: Nur 117 (9,4 Prozent) brachen selbstverschuldet ab. In allen Maßnahmen lag die Quote der selbstverschuldeten Abbrüche sogar nur bei 8,6 Prozent.
Noch erfreulicher waren die von Kawicki vermeldeten Zahlen zu den "Übergängen in den ersten Arbeitsmarkt": 248 BFO-Klienten haben diesen Sprung im Jahr 2007 geschafft. "Nur Dank der engagierten Mithilfe aller am örtlichen Netzwerk Beteiligten - insbesondere der Fallmanager der Arge Soda, der Einsatzträger und der Fachkräfte der BFO - und durch die gegebene hohe Arbeitbereitschaft der Klienten war dieses hervorragende Ergebnis erreichbar", zeigte sich Kawicki überzeugt.
Für dieses positive Ergebnis gab es in der Aufsichtsratssitzung ein parteiübergreifendes großes Lob. "Ich freue mich, dass so vielen Oberhausener Bürgern und Bürgerinnen durch diese Maßnahmen eine neue Perspektive gegeben werden konnte. Mein Dank gilt insbesondere den Einsatzträgern und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der BFO", fasste die Aufsichtsratsvorsitzende Kirsten Oberste-Kleinbeck zusammen.

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