20.440 Schüler, 848 Klassen

Die Gesamtschule Osterfeld ist von der Schülerzahl her die größte allgemeinbildende Schule der Stadt.
Die Gesamtschule Osterfeld ist von der Schülerzahl her die größte allgemeinbildende Schule der Stadt.
Foto: WAZ FotoPool
Ein aktueller Blick auf die Oberhausener Schullandschaft. Ein Viertel der Klassen an Gesamtschulen umfassen mindestens 30 Schüler.

Oberhausen.. 20.440 Schüler verteilen sich in Oberhausen auf 848 Klassen an 55 Grund-, Förder-, Real-, Haupt- und Gesamtschulen sowie Gymnasien. Hinzu kommen noch 5585 Schüler in 255 Klassen, die eines der drei Berufskollegs in der Stadt besuchen. Diese Zahlen für das aktuelle Schuljahr gehen aus einer Vorlage für die kommende Sitzung des Schulausschusses hervor. Eine weitere Aufstellung – in diesem Fall eine Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Ralf Witzel – offenbart etwa, dass in 104 Klassen in Oberhausen jeweils mehr als 30 Schüler unterrichtet werden. Ein Überblick über die Schullandschaft.

Königschule ist die Kleinste

1670 junge Oberhausener tummeln sich im noch aktuellen Schuljahr in einer ersten Klasse an einer der 33 Grundschulen – insgesamt besuchen in allen vier Jahrgangsstufen 6898 Schüler eine Grundschule in der Stadt. Mit 93 Schülern ist die Königschule in Biefang die kleinste Grundschule in Oberhausen – diese Schüler verteilen sich auf vier Klassen. Ungleich größer ist dagegen die Grundschule an der Stiftstraße, die durch eine Zusammenlegung der Astrid-Lindgren und Johannesschule entstanden ist: In 14 Klassen werden 333 Schüler unterrichtet. Nur geringfügig kleiner ist die Schule an der Wunderstraße, an der 332 Schüler 16 Klassen besuchen.

Die mit weitem Abstand größte allgemeinbildende Schule ist die Gesamtschule Osterfeld. Um die 1551 Schüler adäquat unterrichten zu können, sind dort in diesem Schuljahr insgesamt 60 Klassen gebildet worden. An den Hauptschulen in Oberhausen wird im Vergleich dazu nur noch ein Bruchteil dieser Schülerzahl erreicht – die vier Hauptschulen in der Stadt, Albert-Schweitzer, Alstaden, Eisenheim und St. Michael, bringen es aktuell zusammen auf 749 Schüler. Zum Vergleich: noch im vergangenen Schuljahr belief sich die Schülerzahl auf 951. Sukzessive laufen die Hauptschulen in Oberhausen aus, Neuanmeldungen sind nicht mehr möglich, so will es die Politik. Aktuell werden in Eisenheim die letzten Tage des Schulbetriebs verlebt.

Die Größe der einzelnen Klassen ist in den Schulformen höchst unterschiedlich. Während an Oberhausener Grundschulen insgesamt nur vier Klassen bestehen, in denen mindestens 30 Schüler unterrichtet werden, ist dies an den Gesamtschulen deutlich häufiger der Fall. Ein Viertel der Klassen an Gesamtschulen (25,5 Prozent) erreicht diese Größe. Auch an den Realschulen, hier sind es 24,1 Prozent der Klassen, und an den Gymnasien mit 22,1 Prozent, gibt es einen nicht zu vernachlässigenden Anteil dieser großen Klassen.

Ausländeranteil bei 12,53 Prozent

Von den 20 440 Schülern in Oberhausen haben 2562 keine deutsche Staatsangehörigkeit, dies entspricht einem Anteil in Höhe von 12,53 Prozent. Den vergleichsweise größten Ausländeranteil gibt es aktuell an den Hauptschulen. Von den 749 Schülern dort haben 221 keinen deutschen Pass – das sind 29,5 Prozent. Dagegen beträgt der Anteil ausländischer Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien nur 5,7 Prozent: Von den 4866 Schülern haben 275 keine deutsche Staatsangehörigkeit.