180.000 Euro nur für eine einzige Mauer
15.02.2012 | 16:01 Uhr 2012-02-15T16:01:00+0100
Oberhausen. Der Bauzaun ist fast weg: Die Arbeiten an der unter Denkmalschutz stehenden Begrenzungsmauer des ehemaligen GHH-Werksgasthauses an der Mülheimer/ Ecke Essener Straße neigen sich dem Ende zu: „Wenn es keinen Frost mehr gibt, können die Arbeiten bis Ende Februar fertig sein“, sagt OGM-Sprecher Alexander Höfer.
Platanen-Wurzeln hatten sich im vergangenen Jahr unter die Mauer geschoben und sie beschädigt. Da die Bäume nicht gefällt und die Mauer aus Denkmalschutzgründen nicht abgerissen werden durfte, musste sie mit nachgebauten Ziegeln überarbeitet und erneuert werden.
Durch diese Spezialanfertigungen verzögerte sich die Sanierung. Momentan fehlen noch die eisernen Verbindungsstangen, die ebenfalls teils beschädigt und nun repariert wurden. Gesamtkosten: rund 180 000 Euro.

09:44
Für das Geld bauen isch andere Leute ganze Häuser. Und was an der Mauer Denkmalschutz technisch dran ist, muss mir mal wer erklären. Dahinter haut man den High-Tech Klotz hin und vorne steht eine alte geziegelte Mauer, die für ein Wahnsinnsgeld saniert werden muss. Chapeau.
07:09
diese Mauer ist bereits im Rahmen der Centro-Zufahrt Essener Straße vor Jahren umfangreich saniert worden. Immer raus mit die Kohle ...
Genau! Ist ja genug da :o) Wenn Oberhausene Nothaushaltskommune wäre und ein Konsolidierungspaket schnüren müsste, dann könnte man natürlich einmal kritisch hinterfragen ...
17:00
Und das mit den Wurzeln kann jetzt nicht nochmal passieren....................................???
ne - man hat im Untergrund Schilder angebracht!