15 Millionen Euro extra für Oberhausen

Oberhausens Kämmerer Apostolos Tsalastras erwartet aus dem neuen 3,5-Milliarden-Euro-Infrastruktur-Paket des Bundes für arme Kommunen bis 2018 rund 15 Millionen Euro extra für Oberhausen. Sein Dezernenten-Kollege Jürgen Schmidt bezeichnet den „Kommunalinvestitionsförderungsfonds“ als drittes Konjunkturpaket für unsere Stadt. „Damit kann man die Infrastruktur bei uns deutlich verbessern.“ Jährlich investiert Oberhausen rund 40 Millionen in Infrastruktur – 15 Millionen Euro für drei Jahre ist damit schon ein relativ kräftiger Zuschlag.

Das Geld soll noch 2015 fließen, der Bundestag beschließt dies im Mai. Gefördert werden Investitionen in die Infrastruktur (Lärmschutz, Sanierung, Informationstechnologie etc.), in Bildungseinrichtungen (frühkindliche Einrichtungen, Sanierung Schulen) sowie Klimaschutz. SPD-Bundestagsabgeordneter Dirk Vöpel lobt die Sonderhilfe: „Ich gehe davon aus, dass wir in Oberhausen sehr bald die Ärmel noch ein Stück weiter aufkrempeln können nach dem Motto: Sanieren. Reparieren. Investieren.“