1,7 Millionen Euro für Umbau des Druckluft-Hauses
15.06.2009 | 16:49 Uhr 2009-06-15T16:49:00+0200
Wenn die Bezirksvertretung es so beschließt, kann das Liricher Jugend- und Kulturzentrum Druckluft für 1,67 Millionen Euro umgebaut werden. Die Bezirksregierung in Düsseldorf hat der Stadt erlaubt, den Eigenanteil von 335.000 Euro aufzubringen.
Das Jugend- und Kulturzentrum Druckluft kann für 1,67 Millionen Euro umgebaut werden – wenn die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen das in ihrer Sitzung am 24. Juni so beschließt. Die Bezirksregierung Düsseldorf habe erlaubt, dass die Stadtverwaltung den Eigenanteil von 335 000 Euro für die Neugestaltung aufbringen darf, meldete Stadtsprecher Rainer Suhr am Montag. Durch den Umbau soll Raum für das neue inhaltliche Konzept geschaffen werden, nach dem das Drucklufthaus viel mehr Jugendarbeit im Stadtteil leisten will.
Monatelange Hängepartie
Mit der Genehmigung endet eine monatelange Hängepartie: Weil Jugend- und Kulturarbeit als freiwillige Leistung gelten, durfte die Stadt im Nothaushaltsrecht das Geld nicht aufwenden. Das neue Konzept und die Baupläne hatte eine Jury des Landesprogramms „Soziale Stadt” schon 2007 als förderungswürdig eingestuft. Die Summe von 1,67 Millionen Euro kommt zu 20 Prozent von der Stadt, rund ein Drittel vom Bund, den Rest – knapp die Hälfte – gibt das Land.
Die Gebäude des selbstverwalteten Jugendzentrums gehören der Stadt. Nach den Plänen des Oberhausener Architekten Klaus Knichel ist unter anderem vorgesehen, neue Gruppen- und Initiativräume einzurichten, ein Jugendcafé zu schaffen, in dem niemand etwas konsumieren muss, und die Bewegungshalle mit Umkleideräumen, Duschen und Toiletten zu ergänzen. Das komplette Außengelände soll neu gestaltet, begrünt und besser als bisher abgeschirmt werden. Im Bereich der neu geplanten Außenbühne gehört dazu auch eine Mauer als Schallschutz. Durch neue Fenster, bessere Dach-, Boden- und Fassadendämmung sowie den Einbau einer Wärmepumpe soll künftig Energie – und damit Geld – gespart werden.
Mehr zum Stadtteil öffnen
Der städtische Bereich Jugendamt und soziale Angelegenheiten soll als Bauherr auftreten. Fachleute des Jugendamtes hatten mit Vertretern von Druckluft unter Federführung des Stadtteilbüros Lirich auch an der inhaltlichen Neukonzeption mitgewirkt.
Deren Ziel ist eine stärkere Öffnung des Hauses; neben der bisher geleisteten kulturellen und politischen Arbeit mit jungen Leuten sollen viel stärker auch Jugendliche aus dem Viertel – vor allem aus dem „Wohnpark Bebelstraße” – eine Anlaufstelle im Zentrum Am Förderturm 27 finden.
Oberbürgermeister Klaus Wehling findet, der Umbau sei ein wichtiges Beispiel, wie man trotz knapper Kassen in enger Zusammenarbeit zwischen Stadt und freien Trägern kulturelle und soziale Angebote verbessern und für die Zukunft sichern könne.

16:31
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14:44
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14:03
Klasse :)
Hab nur Angst das das Druckluft dadurch seinen ganz eigenen Charme verlieren könnte.
10:54
hoffentlich werden endlich die Toiletten neu gebaut!!! So das auch auf den Damen Toiletten Brillen vorhanden sind!!!!!!
14:31
Wenn die bisherigen Nutzer nicht ausgesperrt werden und die Leute aus City West endlich einen Raum für sich erhalten, ist das die beste Meldung für Oberhausen seit Jahr und Tag!!!
13:50
ich seh da ne menge positiver jugendarbeit
17:15
Das größte Übel der heutigen Jugend besteht darin, dass man nicht mehr dazugehört.
Salvador Dali
17:10
Oh je, das Spießbürgertum ist hier wieder unterwegs!
15:17
Ich war damals einer der ersten im Initiativkreis Altenberg und später auch jahrelang im Druckluft, ich sehe keinerlei positive Arbeit an Jugendlichen, eher Verwarlosunge und Verrohung. Abreissen den Laden, von Grund auf was neues schaffen, mit anderen Leuten, etwas das Werte vermittelt und nicht billiges Saufen und verlausten Büschen, die Leute werden aufatmen.
11:18
#1
auf jeden Fall weniger Polizeieinsätze.