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Gemeinschaftsschule

„Wir hoffen auf 75 neue Schüler“

06.02.2012 | 20:09 Uhr
„Wir hoffen auf 75 neue Schüler“
Gespannt und zuversichtlich zugleich sehen Bürgermeister Klaus Peter Sasse, Hauptamtschef Dierk Rademacher, der stellvertretende Schulleiter Holger Bieda und Schulleiterin Astrid Tillmann auf die Anmeldetage der Neuenrader Gemeinschaftsschule vom 13. bis 15. Februar.

Neuenrade.Wie viele neue Schüler gibt es nächste Woche in der Neuenrader Gemeinschaftsschule? Von Montag bis Mittwoch sind dort die Anmeldungen der künftigen Fünftklässler möglich.

„Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen“, gibt Schulleiterin Astrid Tillmann zu. Bürgermeister Klaus Peter Sasse setzt da deutlich auf Zuversicht. Der Rathauschef peilt nach dem Optimalergebnis bei der Schulgründung 2011 wieder die 75 an.

„Wir haben alle Versprechen eingehalten“, weist Hauptamtschef Dierk Rademacher auf die komfortable räumliche und personelle Ausstattung der drei Klassen hin. Zwei Klassenlehrer stehen pro Klasse zur Verfügung und neben dem Klassenraum auch Gruppenräume. Dieser Standard werde auch im kommenden Schuljahr fortgesetzt. Für 200 000 Euro richtet die Stadt unter anderem drei weitere Klassen- und zwei neue Gruppenräume ein.

Beim Personal werden sechs neue Lehrerinnen und Lehrer erwartet, sollten wieder die Anmeldezahlen für drei neue Klassen erreicht werden. Technisch rüstet die Schule auch auf. Es wird ein kompletter Klassensatz Laptops angeschafft, um auch bei den technischen Unterrichtsmitteln auf der Höhe der Zeit unterrichten zu können.

Pädagogisch sei das Schulkonzept des kooperativen Lernens, des sich gegenseitig Unterstützens voll aufgegangenen, berichtet Schulleiterin Tillmann im Pressegespräch. Sie verteilt Bestnoten an ihr Kollegium. Je nach Leistungsvermögen würden die Schüler durch gezielte Zusatzaufgaben gefördert. So werden einerseits die gymnasialen Standards berücksichtigt, um die sich die Schule in Kooperation mit dem Burggymnasium Altena kümmert. „Dadurch wird ein Kind wie am Gymnasium gefördert“, stellt Tillmann dazu fest. Und Schüler mit nicht so hohem Leistungsvermögen werden auf diese Weise ebenfalls nach ihren Möglichkeiten gefordert und unterstützt.

Noch könne man nicht auf Ergebnisse von Lernstandserhebungen verweisen, so Schulleiterin Tillmann, weil die Schule noch zu jung und im Aufbau sei. Die geltenden Überprüfungs-Standards würden künftig an der Gemeinschaftsschule aber wie an jeder anderen Schule gefahren.

Als einmaliges Plus der Gemeinschaftsschule wertet die Schulchefin, dass alle Schülerinnen und Schüler von einer Grundschule kommen, der Burgschule mit ihren Standorten in Neuenrade und Altenaffeln. „Wir können auf das Aufbauen, was in der Burgschule begonnen wurde“, verweist Tillmann auf einen guten Draht zu Grundschulrektorin Christa Sacher. 60 Mädchen und Jungen haben kürzlich an einem Probeunterricht auf der Niederheide teilgenommen. Bei der Klassenzusammensetzung im kommenden Schuljahr soll wie im vergangenen Jahr auch darauf geachtet werden, dass Kinder mit den Freundinnen und Freunden in ihre neue 5. Klasse kommen. Bürgermeister Klaus Peter Sasse denkt da gern an den Tag zurück, an dem die Klassenzusammensetzung bekannt gegeben wurde: „Da gab es im Vorjahr Jubelszenen.“

Uwe Tonscheidt

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