SGV auf dem Weg ins Stadtmarketing
12.02.2012 | 17:19 Uhr 2012-02-12T17:19:00+0100
Neuenrade. Der SGV Neuenrade strebt die Mitgliedschaft im Stadtmarketing an. Das bestätigte SGV-Vorsitzender Gerold Bunse bei der Jahreshauptversammlung am Freitag in der Bärenhütte.
Bürgermeister Klaus Peter Sasse zeigte sich von dem Plan sehr erfreut. „Wenn ich in die Runde schaue, dann freue ich mich, wie viele Wanderfreunde gekommen sind“, so Sasse. In der Tat war die Bärenhütte rappelvoll – wohl auch, weil nach den formellen Teil der Versammlung noch eine kleine Feier geplant war. „Wenn das Stadtmarketing aus den Puschen kommt, macht mit!“, bat Sasse, der auch meinte, dass Neuenrade in zehn Jahren keine touristische Hochburg im Sauerland werde.
„Aber unsere Stadt soll liebenswert und nach außen attraktiv sein“. Attraktiv sind Neuenrades Wanderwege auf jeden Fall. Und stellenweise auch nahezu barrierefrei, wie der Bürgermeister anmerkte. „Der sogenannte Panoramaweg vom Waldstadion zur alten Kippe ist zwar nur 500m lang, aber sogar mit einem Rollator befahrbar. Und die Allee der Bäume des Jahres am Kohlberg bis zum Babywald ist ebenfalls barrierefrei.“
Im vergangenen Jahr unternahmen die SGV-Mitglieder 40 Wanderungen und legten dabei 405 Kilometer zurück. Highlights waren dabei die Ruhrgebietswanderung im April sowie die kulinarische Familienwanderung im Sommer. „Daran beteiligen wir uns in diesem Jahr auch wieder“, freut sich Bunse bereit jetzt auf den Familientag, der wieder an der Wilhelmshöhe startet.
Geplant werden die Wanderungen, die für dieses Jahr schon wieder zahlreich auf den Zettel stehen, von einem neuen Wanderwart. Mit Udo Vortanz war schnell ein Neuenrader Nachfolger für Wanderwartin Gisela Schammler gefunden, die das Amt abgeben wollte. Wegewart Walter Irmscher, einstimmig im Amt bestätigt, berichtete von einigen Vorhaben für das Jahr 2012.
Birgit Heinrich stärkt die Jugendarbeit
Der Neuenrader Rundweg soll an einigen Stellen nachgezeichnet werden. Auf den Höhenflug beziehen sich diese Planungen nicht „Dieser sieht wohl einer tristen Zukunft entgegen. Hier hat man uns aus nicht klar ersichtlichen Gründen die Betreuung entzogen“, klagte Irmscher. Besser aussehen soll es dagegen schon bald mit der Jugendarbeit. Jugendwartin Birgit Heinrich, zur Zeit noch voll im Examensstress, hat angekündigt, beruflich auf jeden Fall in der Gegend aktiv zu bleiben, so dass sie ihr Amt spätestens ab Juni wieder voll und aktiv ausfüllenwill.
Das neu geschaffene Amt des Kulturwartes hat Veronika Paul einstimmig übernommen. Geehrt wurden bei der Jahreshauptversammlung Ingrid und Hans-Werner Linn sowie Bernd Buntenbach für 25 Jahre Mitgliedschaft, Marianna Starke und Roswitha Alexa für zehn Jahre.
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