Projekt „Roter Rahmen“
22.02.2012 | 18:04 Uhr 2012-02-22T18:04:00+0100
Neuenrade.„Wir wollen uns einmischen, wir wollen sicher hin und wieder auch etwas provozieren, wir werden aber auch loben“, mit diesen Worten erklärt Sebastian Holub ein neues Projekt, das die Junge Union Neuenrade ins Leben gerufen hat - das trägt den Namen „Roter Rahmen“!
Es soll ein Beitrag der Generation der 16- bis 30-Jährigen aus Neuenrade werden, sich in das große Projekt Stadtentwicklung mit all ihren Facetten einzubringen - und, ein ganz wichtiger Hinweis, es soll nicht auf die Mitglieder der CDU-Jugendorganisation beschränkt sein. Der Ansatz der Jungen Union: Kinder haben in Neuenrade durch eine Aktion im Jugendzentrum ihre „Zukunftswerkstatt“, die ältere Generation ist im Rat und in den Ausschüssen bestens vertreten, um eigene Vorstellungen umzusetzen - doch wo können junge Frauen/Mädchen und Männer/Jungen ihre Stimmen erheben?
Im September wurde die Idee geboren
Holub erklärt: „Im September des vergangenen Jahres wurde in einer Sitzung das Projekt geboren, es gibt dazu Beispiele im Ruhrgebiet. Wir wollen uns umschauen in unserer Stadt, und dann zeigen, was hier gut läuft und wo man etwas verbessern kann - und das werden wir dann zeigen. Ist etwas gelungen, wird es fotografiert, bekommt einen grünen Rahmen. Stellen wir fest, hier muss etwas getan werden, erhält das von uns einen roten Rahmen!“
Noch steckt das Projekt, wenn man so will, „in den Kinderschuhen“, es soll nämlich auf eine möglichst breite Basis gestellt werden. Holub: „Das soll keine reine JU-Aktion werden, sondern wir möchten alle Menschen, die sich einbringen, einmischen wollen, daran beteiligen. Und das geht im heutigen Zeitalter am besten über Facebook, Holub: „Wir bitten um Ideen, einfach ein Foto mit kurzem Kommentar auf unsere Seite bei Facebook stellen, am besten gleich mit rotem oder grünen Rahmen.“
Und erste Beispiele, die haben die jungen Leute gleich parat. Der Kohlberg, der erhält nach ihrer Auffassung einen grünen Rahmen.
Den Parteien Denkanstöße geben
Das sei ein tolles Beispiel für gelungene Stadtentwicklung: Skihang, Trimm-Dich-Pfad, Toro-X-Event, Allee der Bäume, Babywald, usw., hier wird nachhaltig für die Bürger etwas geschaffen.
„Einen roten Rahmen erhält nach unserer Auffassung das Gut Berentrop“, so Henrik Ulitzka. Für die Stadtgeschichte ein Objekt mit historischer Bedeutung, hier müssten öffentliche Hand und Besitzer sich dringend gemeinsam Gedanken machen, wie man den Verfall endlich stoppen kann.
In den kommenden Wochen und Monaten wollen sich die jungen Leute mit offenen Augen und Kamera immer wieder auf den Weg durch die Stadt machen, dabei schauen, wo rote und grüne Rahmen verteilt werden können. Sie wollen zur offenen Diskussion aufrufen, den Parteien Denkanstöße geben. Und vielleicht gibt es am Ende eine Ausstellung mit grünen und (hoffentlich nicht zu vielen) roten Rahmen in Neuenrade.
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