Probeunterricht und Experimente im Alltag
18.12.2011 | 18:47 Uhr 2011-12-18T18:47:00+0100
Neuenrade. Im Februar ist der Anmeldetermin für das nächste Anfangsschuljahr an der Gemeinschaftsschule. Am Samstag konnten interessierte Eltern und auch Schüler einmal hinter die Kulissen der neuen Schule an der Niederheide schauen: der Tag der offenen Tür war sehr gut besucht.
Und die Informationsmöglichkeiten ließen kaum einen Wunsch offen. Probeunterrichtsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik wurden angeboten, zudem wurde das Whiteboard präsentiert. Diese neue Technologie bietet Lehrern und Schülern immense Möglichkeiten, den Unterricht interaktiv auf einer Projektionsfläche zu gestalten.
Infos können blitzschnell aus dem Internet beschafft werden, PDF- und Textdateien können in Windeseile geöffnet, und das ganze kann sogar abgespeichert werden, um in der nächsten Unterrichtsstunde genau dort fortzufahren, wo beim letzten Mal der Gong ertönte. Doch in der Gemeinschaftsschule steht nicht immer nur das Büffeln im Mittelpunkt: Dienstags ist AG-Tag, und das Angebot ist reichhaltig. Im Rahmen des Tages der offenen Tür führte die Theater-AG „Schneeweißchen und Rosenrot“ auf – selbstverständlich in einer selber umgeschriebenen Fassung.
„Wir sind ein ganz neues Team“
Später stellte die Freihandexperimente-AG „Experimente im Alltag“ vor. Bekanntlich kooperiert die Gemeinschaftsschule mit dem Burggymnasium in Altena. BGA-Rektor Hans-Ulrich Holtkämper war nach Neuenrade gekommen und bot Auskünfte zu allen Fragen, die den Wechsel in die Oberstufe in der Burgstadt betrafen.
„Hier in der Gemeinschaftsschule läuft alles sehr gut. Wir sind ein ganz neues Team. Natürlich herrscht da immer noch so eine Art Anfangseuphorie“, zeigte sich Holger Bieda hoch zufrieden. Besonders hob er stellvertretende Schulleiter, der die Fächer Deutsch und Englisch unterrichtet, den Engagement der Eltern hervor.
„Wieviele Eltern hier bei den nur 75 Schülern mitmachen und sowohl den Tag der offenen Tür unterstützen als auch im Förderverein aktiv sind, ist schon bewundernswert“, freute sich Bieda.
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