Mit Walzer in Herzen der Zuhörer
04.07.2011 | 18:16 Uhr 2011-07-04T18:16:00+0200
Neuenrade.Zufriedene Gesichter waren am Sonntagnachmittag im Saal des Hotels Kaisergarten zu sehen. Dafür sorgte der Musikverein Neuenrade unter der Leitung von Christian Knaup. Was eigentlich als 17. Open-Air-Konzert am Wall geplant war, fand wegen der kühlen Witterung in Neuenrades guter Stube statt.
Den etwa 250 Zuhörern wurde in dem knapp zweistündigen Konzert ein unterhaltsames Konzert mit bekannten Weisen geboten. Dirigent Christian Knaup hatte ein Musikprogramm zusammen gestellt, dass so ganz nach dem Geschmack der Besucher war.
Mit der Aufführung der Ouvertüre „Feodora“ von Tschaikowsky konnten die Musiker unter Beweis stellen, dass sie als harmonischer Klangkörper überzeugen. Es ist das Zusammenspiel, das den Neuenrader Musikverein auszeichnet.
Olaf Pestl führte durch
das ganze Programm
Mit viel Einfühlungsvermögen eroberten die Musiker erstmals mit dem „Donauwellenwalzer“ die Herzen der Zuhörer. Dass Dirigent Christian Knaup nicht nur mit dem Taktstock, sondern auch mit der Zugposaune überzeugen kann, zeigte er bei der „Bayerischen Polka“. Als Solist meisterte er virtuos die schnellen und anspruchsvollen Läufe dieser bekannten Polka, das Publium dankte mit Beifall.
Vorsitzender Olaf Pestl führte mit lockeren und unterhaltsamen Worten durch das bunte Programm. Sein mehrfacher Dank galt der Allianz-Generalagentur Bergmann & Sasse, dem Verkehrsverein und der organisatorischen Hilfe der Verwaltung.
Der Musikverein Neuenrade hat mit diesem Konzert erneut unter Beweis gestellt, dass er wesentlicher Bestandteil einer lebendigen und niveauvollen Kulturarbeit in der Hönnestadt ist. Lobenswert ist die Nachwuchsarbeit, viele junge Musiker haben den Sprung in das Blasorchester geschafft. Qualitativ überzeugt der Musikverein durch Vielfältigkeit, ob Filmmusik italienischer Western oder Melodien aus dem „König der Löwen“, ob James-Bond-Sound, River-Kwai-Marsch oder Star-Wars-Ohrwurm - an der dreifachen Zugabe kam der Musikverein nicht vorbei.
Und es ist diese Nähe zum Neuenrader Bürger, die den Musikverein, „ihren Musikverein“, mögen und freiwllig ein Scherflein beisteuerten. Wie urteilte eine Seniorin nach dem Konzertschluss treffend: „Unser Musikverein hat wieder toll gespielt....“.
0mitdiskutieren