Burggymnasium starker Partner
18.04.2011 | 18:17 Uhr 2011-04-18T18:17:00+0200
Neuenrade.Das Burggymnasium in Altena wird bekanntlich in Zukunft, mit Beginn des Schuljahres 2011/12 der Kooperationspartner der neuen Gemeinschaftsschule Neuenrade. Das nahm die FWG Neuenrade zum Anlass, die Schule in der Nachbarstadt einmal zu besuchen.
Mit den beiden Schulausschussmitgliedern Andreas Becker und Peter Stein an der Spitze machte man sich auf den Weg nach Altena. Die Politiker wollten den Schulleiter und das pädagogische Konzept des zukünftigen Kooperationspartners hier persönlich kennenzulernen.
Technische Ausstattung
ist hervorragend
Hans-Ulrich Holtkemper, kommissarischer Leiter des Burggymnasiums, begrüßte die Gäste auf dem unteren Schulhof, der zum Altbauteil des weitläufigen Gebäudekomplexes gehört. Auf dem anschließendem Rundgang zeigte sich das frische, fortschrittliche Konzept der Schule nicht nur anhand moderner Möbel und bunt bemalter Klassenräume. Besonders beeindruckt waren die interessierten Gäste von der hervorragenden technischen Ausstattung der Unterrichtsräume. Es wurde überdeutlich, dass die Stadt Altena - aber auch der Förderverein des Gymnasiums - einiges in die zukunftsorientierte Ausbildung der nächsten Generationen investiert hat.
Schulleiter und Kollegium engagieren sich sehr für ihre Schüler und die Schule. Möglicherweise ist gerade dieses Engagement der Grund, weshalb das Burggymnasium so schnell auf die Anfrage aus Neuenrade reagiert hat – alle waren vorbereitet. „Wir haben das Thema Gemeinschaftsschule sehr früh im Kollegium diskutiert und brauchten daher nur noch Ja sagen“, besonders freut sich Hans-Ulrich Holtkemper über den eindeutigen Zuspruch seiner Kollegen für das Projekt. Alle möchten mit der Zusammenarbeit so schnell wie möglich beginnen, damit eine optimale Abstimmung stattfinden kann.
Im Laufe der Gespräche wurde angeregt, dass an dem Auswahlverfahren für den neuen Schulleiter in Neuenrade sowohl die Stadtverwaltung als auch der Schulausschuss beteiligt sein sollten und nicht nur die Bezirksregierung. Andreas Becker und Peter Stein nahmen diese Idee auf und versicherten, dass sie dieses Thema im Schulausschuss ansprechen werden.
Arbeitsgemeinschaften
bieten viele Projekte
Das ganzheitliche Konzept aus projektorientiertem Unterricht, kooperativem Lernen und Begabungsförderung berücksichtigt auch das Bedürfnis nach Entspannung. Ganz nach dem Motto „Ein gesunder Geist (wohnt) in einem gesunden Körper“ können sich die Schüler in den Pausen an einer Kletterwand oder anderen Sportgeräten austoben. Für die Förderung der eigenen Interessen stehen ihnen zudem 25 Arbeitsgemeinschaften offen, in denen sie sich freiwillig engagieren können. Wenn die Schüler Nachmittagsunterricht haben, bekommen sie in der Mensa ein gesundes Mittagessen oder sie können sich in der Pausenhalle am „Biosk“ mit gesundem Obst, Säften und Snacks versorgen – alles stammt aus biologischem Anbau.
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