Zaun am Ruhrtalradweg ist Bürgern ein Dorn im Auge
06.08.2012 | 19:55 Uhr 2012-08-06T19:55:00+0200
Bruchhausen. Der Gitterzaun längs des Ruhrtalradwegs in Bruchhausen ist bei vielen Bewohnern des Entendorfs unbeliebt. Denn der Zaun, der längs der RLG-Gleise errichtet wurde, blockiert uralte Wegebeziehungen. Deswegen haben Unbekannte den Zaun einfach "geöffnet".
Der Zaun trennt die Wegebeziehungen zwischen der Wohnsiedlung auf der nördlichen Seite und Kleingärten, Sportplatz und „Waldgebiet Hebreme“ auf der südlichen Seite. Beim Ausbau des Ruhrtalradwegs hatte die RLG den Zaun zur Gleissicherung gefordert. Dass es häufig zu Vandalismus-Schäden an dem Zaun kommt, berichtete unsere Zeitung schon mehrmals.
Ein älterer Bürger aus Alt-Arnsberg erlebte nun, wie ganz normale Menschen an einem schönen Sommertag diesen Zaun missachten. Er sah einen älteren Mann, der ein lockeres Gitter-Element aus der Verankerung hob und dieses wie eine Tür öffnete. Dann ging er zusammen mit der Frau durch. Der Arnsberger Radfahrer sprach den Mann mit kritischem Unterton an und fragte: „Sooo geht das also...?“ Daraufhin erhielt er von dem Mann die selbstbewusste, aber keineswegs schuldbewusste Antwort: „Ja, genauso geht das.“
Das Betreten der Gleise ist illegal
Der Arnsberger kann nicht sagen, wer irgendwann mal dieses Zaun-Element gelockert hat. Insofern kann er dem beobachteten Mann nicht Sachbeschädigung vorwerfen. Allerdings ist das Betreten der Gleisanlage verboten, insofern war das Verhalten des Fußgängers illegal. Das Erlebnis des Arnsbergers ist aber symptomatisch für das Verhalten einiger Bruchhauser und Besucher, die sich an den Zaun nicht stören. So befindet sich in Höhe der Liptiner Straße, die südlich an die RLG-Trasse angrenzt, an einer Zaunstelle eine hölzerne Hochsteighilfe. Wer etwa 100 Meter weitergeht und an die Grenze der Wohnbebauung kommt, erkennt mehrere Zaun-Elemente, die leicht geöffnet werden könnten. Wer diese Veränderungen am Zaun vornahm, weiß man nicht.
An einer anderen Stelle in Bruchhausen wurde recht massiv gegen illegale Bahnquerer vorgegangen. Am Fußweg zwischen Ecke Zum Grünnen / Erntestraße und Ruhrtalradweg wurde auf nördlicher Seite ein mannshoher Zaun - zusätzlich zum bestehenden Radwegzaun auf der anderen Gleisseite - errichtet. Die RLG will so endgültig an dieser Stelle die fußläufige Querung der Bahntrasse verhindern.
„Für diese Stelle hatte sich der Bezirksausschuss um eine gesicherte Fußgänger-Bahnquerung, ähnlich wie am Ruhrkamp, bemüht“, sagte auf Anfrage unserer Zeitung Bezirksausschussvorsitzender Ewald Hille. „Doch die Kosten für ein solche Baumaßnahme hätten im Bereich ,Zum Grünnen’ etwa 30 000 bis 40 000 Euro betragen, da der Radweg dann auch noch hätte leicht verschwenkt werden müssen. Dies konnte die defizitäre Stadt Arnsberg, die die Maßnahme hätte bezahlen müssen, nicht aufbringen.“
20:50
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12:49
a) die Versicherung lässt grüssen
b) ich vermute derjenige mit dem "so gehts Kommentar" regt sich auch über Grafittis auf, pber Falschparker und alles anderes was so stört.
Wahrscheinlich regt sich so einer auch in 5 Jahren über den maroden Zaun auf.
naja, die Hirne wurde neben ungleich verteilt
09:07
Und was hat das Ganze jetzt mit dem Zaun zu tun? Es sind doch wohl die Gleise, die nicht überquert werden dürfen. Und die gibts nicht erst seit der Radweg da verläuft.
Wie wurden denn früher die uralten Wegebeziehungen genutzt? Wahrscheinlich in dem jeder einfach da über die Gleise lief, wo er wollte, oder?