Wohnungsbrand verursacht 100 000 Euro Schaden

Mit zahlreichen Fahrzeugen war die Feuerwehr zum Löscheinsatz angerückt.
Mit zahlreichen Fahrzeugen war die Feuerwehr zum Löscheinsatz angerückt.
Foto: WP

Neheim..  Etwa 100 000 Euro Sachschaden entstand in der Nacht zum Montag gegen 2.40 Uhr bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus am Fresekenweg. Laut Polizei brannte die Wohnung komplett aus. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

Weitere Schäden durch Qualm

Zuallererst war es Aufgabe der Feuerwehr, Menschen aus dem 13 Wohnungen umfassenden Ostflügel des Gebäudes zu retten. So wurden zwei vom Qualm eingeschlossene Personen - in einem Fall mit einer Drehleiter und im anderen Fall mit einer Leiter - aus einem Fenster bzw. von einem Balkon gerettet. Diese beiden Personen sowie eine Person aus der Brandwohnung wurden mit Verdacht auf Rauchgasinhalation ins Krankenhaus gebracht.

Zehn Personen wurden von Feuerwehr, DRK und Maltester-Hilfsdienst betreut, bis sie in ihre, nach dem Brand nicht gesperrten Wohnungen zurückkehren konnten. Von den drei ins Krankenhaus gebrachten Personen konnte eine Person im Laufe des Montags das Hospital wieder verlassen. Viele Hausbewohner konnten sich selbst retten und liefen nach draußen. Der Wohnblock (Ost- und Westflügel) wurde von der Feuerwehr komplett evakuiert.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 75 Einsatzkräften und zahlreichen Fahrzeugen vor Ort. Als die ersten Löschkräfte die Wohnung betraten, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern. Der Löschangriff erfolgte sowohl von innen als auch von außen. Der Brand war dann schnell unter Kontrolle. Gleichwohl war nach erfolgreicher Bekämpfung nach übriger Glutnester letztlich der Feuerwehr-Einsatz erst nach vier Stunden beendet. Aufgrund der starken Hitze-Entwicklung kam es zwischenzeitlich in der ausgebrannten Wohnung noch zu einem Wasser-Rohrbruch , der allerdings von den Weherleuten provisorisch abgedichtet werden konnte. So wurde weiterer Schaden fürs Haus vermieden.

Die Kripo ermittelt

Wegen der starken Rauchentwicklung sind drei benachbarte Wohnungen beschädigt worden. Sie waren nach Beendigung der Löscharbeiten nicht bewohnbar. Betroffen waren zwei weitere, oberhalb der Brandwohnung gelegene Wohnungen sowie eine auf der gleichen Ebene befindliche Wohnung im 3. OG. Polizeilich gesperrt wurden diese drei Wohnungen allerdings nicht. Hinsichtlich der Brandursache hat ein Brandermittler der Kripo die Arbeit aufgenommen. Die Ermittlungen erfolgen gemeinsam mit einem von der Staatsanwaltschaft Arnsberg beauftragten Gutachter.